Eine echte Leidenschaft finden - Hier erfährst du wie das geht!

Leidenschaft finden - so gehts!

„Du bist auf der Suche, nach dieser einen Tätigkeit, die dich so fasziniert und so fesselt, dass du jeden Tag freiwillig aufstehst und sie mit so viel Freude und Leichtigkeit verfolgst. Diese eine Sache, in der du automatisch richtig gut wirst. Diese eine Sache, die dir deinen Weg durch diese Welt bahnt, führ den dich alle anderen bewundern. Dieses eine Sache, die du liebst und von der du ganz nebenbei auch noch leben kannst.“

26 Jahre bin ich durch diese Welt gewandert und habe genau DAS gesucht.

Die große, flammende Leidenschaft am Horizont meines Lebens. Die Sonne, die meinem Leben Licht gibt und gleichzeitig der Polarstern ist, der mir den Weg weist.

Mittlerweile bin ich an einem Punkt, an dem ich sagen kann: "Ich habe genau das gefunden"!

Meine Erkenntnisse gebe ich dir nun in diesem Artikel weiter! Und damit du den Weg zu deiner Leidenschaft noch in diesem Artikel siehst, ist es wichtig einige Prinzipien aufzurollen.

Machen wir uns daran….

„Leidenschaft finden“-Prinzip #1: Deine Leidenschaft ist keine Tätigkeit.

Wenn du über deine Leidenschaft sinnierst, dann denkst du vermutlich an eine ganz konkrete Tätigkeit.

Du suchst nach einem Sport, nach einem Beruf, nach einer Wissensdisziplin, oder dem richtigen Studium.

Du hoffst, dass dir eine Sache über den Weg laufen wird, die dir so viel Spaß macht, dass du gar nicht mehr genug davon bekommen kannst.

Ist ja auch klar. Überall um dich herum siehst du Menschen, die genau das gefunden haben.

Der eine Schulfreund, der schon immer leidenschaftlich fotografiert hat. Sein Weg war quasi vorgezeichnet. Ein andere Kollege hat an nichts anderes gedacht als seine Karriere in der Leichtathletik. Und einer Nächster war – aus welchen Gründen auch immer – total fasziniert von Chemie und dem Niveau der Oberstufe durch Eigenstudium Lichtjahre voraus.

Und dein jetziger Kollege steht total auf Programmieren.

Und ja, es gibt diese Menschen. Die haben ihr Ding einfach gefunden. Diese eine Tätigkeit.

Doch meiner Erfahrung nach ist es so: Wenn du deine eine „Tätigkeit“ bis jetzt noch nicht gefunden hast, dann gibt es sie nicht und dann wirst du sie auch nicht finden. Zumindest nicht auf den ersten Blick.

Dann gehörst du einfach nicht zu den glücklichen 5%, die schon immer genau wussten, welche Tätigkeit genau sie erfüllt.

Bei dir aber ist es anders: Deine Leidenschaft ist keine Tätigkeit. Deine Leidenschaft ist einfach nicht das eine, ganz konkrete Ding.

Deine Leidenschaft ist ein Gefühl! Und genau das verändert dein Projekt „Leidenschaft finden“ ganz grundlegend.

Doch um das zu verstehen, lies zunächst Prinzip #2:

Leidenschaft finden – Prinzip #2

Wo suchst du nach deiner Leidenschaft?

Ich sag dir, wo die meisten Jungs und Mädels suchen (und wo ich auch jahrelang gesucht habe):

Im Außen.

Sie suchen in der Welt des Sports. Sie suchen in der Welt der Kunst. Sie suchen im Internet. Sie suchen auf Jobbörsen und machen Praktika. Und dann wird auch mal ein Freiwilligendienst ausprobiert.

Die Hoffnung: Man stolpert über diese eine ganz konkrete Sache, bei der man sofort weiß: Das ist es jetzt! Das ist meine Erfüllung. Und von da an fallen alle Puzzle-Teile des Lebens Stück für Stück an den rechten Platz.

Das Ding aber ist: Genau das wird niemals passieren.

Es ist paradox: Wir Menschen suchen nach unserer Erfüllung, aber wir schauen nicht nach innen. Wir beschäftigen uns mit allem Möglichen, nur nicht mit uns selbst.

Ein Leben lang haben wir gelernt unseren Fokus auf die Dinge im Außen zu richten.

Bio, Mathe, Geschichte, Wirtschaft, Kunst…und dann, ein paar Jahre später:

BWL, Jura, VWL, Germanistik, Sportmanagement, Medienwissenschaften, oder weiß der Geier was (und immer schlummert im Hinterkopf dieser Gedanke: „Wo ist sie denn jetzt, meine Leidenschaft?“)

Aber keiner hat uns jemals gezeigt, wie wir uns selbst kennen lernen. Kein Lehrer, kein Dozent, kein Trainer und leider noch nicht mal unsere Eltern.

Wir richten unseren Fokus nach außen und vergessen dabei das wichtigste kennen zulernen, dass es in unserem Leben jemals gegeben hat und jemals geben wird:

Uns selbst.

Achja, und den ersten wichtigen Schritt zu deiner Leidenschaft, den findest du genau DA 🙂

Und das bringt mich zu Prinzip #3…

Prinzip #3: Deine Leidenschaft!

Der US-Amerikanische Philospoh John Dewey hat mal gesagt:

"Der stärkste Trieb in der menschlichen Natur ist der Wunsch, bedeutend zu sein."

Und hier ist er. Der Sitz und Nährboden deiner Leidenschaft.

Das Gefühl helfen, begeistern oder inspirieren zu können. Das Gefühl, gebraucht zu werden. Das Gefühl einen Einfluss zu haben. Das Gefühl, die eigene Persönlichkeit und das eigene Wirken zu etwas zu machen, dass nach außen strahlt und andere Menschen berührt. Das Gefühl respektiert zu werden und gefragt zu sein.

So, und jetzt kommt das ganz große Geheimnis:

Es kommt nicht darauf an, WIE du dieses Gefühl erreichst. Denn es gibt viele Wege, wie du dieses Gefühl erreichen kannst.

Welche Tätigkeit es letztendlich ist, spielt nicht die zentrale Rolle (aber natürlich schon eine gewisse Rolle).

Die eigentliche Frage aber ist:

Wie findest du einen Weg da draußen, der dich schon zu einem frühen Zeitpunkt das Gefühl dieser Selbstverwirklichung fühlen lässt?

Lass mich dir das anhand eines Beispiels erläutern:

Vielleicht hast du mal ein Instrument gespielt oder Musik gemacht und es nach einer Weile wieder sein lassen. Hat doch nicht so viel Spaß gemacht, wie du dachtest und nach ein paar Wochen oder Monaten musstest du dich auch hierzu zum Üben überwinden“.

Wenn jetzt aber nach kurzer Zeit jemand vorbeigekommen wäre, und gesagt hätte…

„Man, das ist ja der absolute Wahnsinn. Ich weiß nicht was es ist, aber irgendwie berührt mich die Art und Weise wie du spielst TOTAL! Kannst du mir das mal aufnehmen, ich würde es gerne ein paar Leuten zeigen.“…

dann hätte das vielleicht alles verändert. Dann hätte dich das spüren lassen, dass du hier, in diesem Bereich WIRKEN kannst. Und dieser Funke des WIRKENS hätte deine Leidenschaft entfacht!

Es geht also nicht darum etwas zu finden, dass dir einfach nur viel Spaß macht. Es geht darum etwas zu finden, wo du schon früh auf dem Weg das Gefühl bekommst WIRKEN zu können.


Zwei schöne und hoffentlich inspirierende Beispiele

Als ich noch studiert habe, hat sich ein Kommilitone von mir recht früh im Studium einen Nebenjob in einer super kleinen Agentur besorgt, um ein bisschen Geld zu verdienen.

Der Job in dieser Agentur passte. Er machte Spaß und mit den Kollegen verstand er sich super. Von Leidenschaft war jetzt aber nie die Rede.

Nach einer Zeit gab es innerhalb der Agentur einen größeren personellen Umbruch  und meinem Kommilitonen bot sich die Chance einen verantwortungsvollen Posten zu übernehmen und sogar mit Eigentumsanteilen einzusteigen.

Von diesem Tag an LEBTE dieser Typ für seine Arbeit. Das Studium schloss er nie ab. Er arbeitete 60 Stunden die Woche in dieser Agentur.

Und das nicht, weil er die Agentur-Arbeit so liebte. Und das nicht, weil er es geil fand, auch an einem Freitag Abend bis 22 Uhr für den Kunden im Büro zu hängen, während seine Freunde feiern waren.

Er liebte es, weil er wirken konnte. Er konnte sich verwirklichen. Das Gefühl war seine Leidenschaft.

Ganz gleich lief es bei mir mit dem Bloggen. Ich liebte nie den Webdesign. Ich fand es anfänglich öde und anstrengend meine Blogs zu programmieren. Das Schreiben fand ich so lala (wusste aber, dass ich es ganz passabel konnte).

Und dann plötzlich lasen Menschen meine Texte. Sie schrieben sich in meine Suscriber-Liste ein und hörten mir zu. Und ich war schlagartig HOOKED!

Und aus dem faulen Typen ohne Sinn und Perspektive wurde ein hart arbeitender Blogger, der jeden verdammten Tag mit Vorfreude auf den Tag aus dem Bett springt (außer, er hat am Tag zuvor viel Alkohol konsumiert).

Der alles verändernde Tipp zum Schluss

Wichtig ist es, eine Sache zu verstehen:

Deine Leidenschaft wird nicht auf einem weisen Ross und seidenem Umhang herbei geritten kommen. Das Leben ist pragmatisch und erzählt sich immer erst im Nachhinein als Märchen.

Mein finaler, und hoffentlich alles verändernder Tipp für dich ist der:

Gestalte deine Suche aktiv, durch Handeln!

Suche nach einer Sache, die dir Spaß macht. Spaß nicht im Sinne von Leidenschaft, sondern Spaß im Sinne von Spaß. Du machst das halt gern. Nicht mehr, nicht weniger.

Optimalerweise ist es auch eine Sache, in der du immerhin ganz solide talentiert bist. Du brauchst aber nicht der beste darin sein. Wenn dir jemand in deinem Bekanntenkreis einfällt, der diese Sache besser kann als du, dann ist das egal.

Und dann nimm dir diese Sache und suche nach einem Weg, wie du frühzeitig WIRKEN kannst.

Und dann: WIRKE ein paarmal und schau, wie sich das für dich anfühlt. Die Chancen stehen gut, dass du nicht mehr genug davon bekommen wirst…und dann:

Voilá – deine Leidenschaft, deine Berufung!

Wenn du merkst: Hmmpf…irgendwie doch nicht so das Ding, das ich wollte. Dann breche die Sache ab und suche nach etwas Neuem und beginne den Prozess von vorn.

Dabei geschehen 3 Dinge:

  • In dieser Zeit lernst du wahnsinnig viel über dich selbst und deine Bedürfnisse.
  • Sehr, sehr oft rutscht man von einer Sache zur nächsten und entdeckt plötzlich Bereiche, die man sich durch reines Nachdenken niemals hätte erschließen können.
  • Es wird nicht allzu lange dauern, bis du an einer Sache hängen bleibst. 

Wenn du den Pfad der aktiven Suche durch tatsächliches Handeln erst einmal beschreitest, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis dich etwas wirklich fesselt! 

In diesem Sinne: Let's go! 

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