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Positiv denken lernen – Wie du dich in 5 Schritten in einen positiven Menschen verwandelst!

Positiv denken lernen - Wie du dich in 5 Schritten in einen positiven Menschen verwandelst!

Positiv denken lernen

Betrachtest du dich als Pessimist? Kannst du nicht anders, als immer das Unheil vorauszusehen? Überwiegt bei dir gerne mal die Skepsis, anstatt Vorfreude oder Euphorie? Und jetzt denkst dir: „Verdammt nochmal, das kann doch nicht so weiter gehen! Ich will endlich positiv denken lernen“? Dann bist du auf der genau richtigen Seite gelandet!

Alles klar…Die gute Nachricht zuerst:

Positiv denken lernen ist eine Sache, die tatsächlich relativ leicht von der Hand geht (und da brauchst du jetzt gar nicht so skeptisch zu schauen 😉).

Und die schlechte Nachricht…die gibt’s eigentlich gar nicht, wenn ich so darüber nachdenke. Willkommen in der Welt des positiven Denkens 😉.

Denn von allen Dingen, die ich im Lauf der Jahre in meiner persönlichen Entwicklung durchlaufen habe, war es das positive Denken, das mir am leichtesten und natürlichsten von der Hand gegangen ist (und glaube mir, ich war früher ein ordentlich negativer Mensch).

Wie genau das bei mir geklappt hat, das zeige ich dir in diesem Artikel. Und zwar Schritt, für Schritt, für Schritt.

5 Schritte insgesamt!

Doch vielleicht noch eine Klitzekleinigkeit vorweg:

Warum eigentlich positiv Denken lernen?

Vielleicht weißt du schon, warum positiv denken lernen gut ist. Sonst wärst du ja wahrscheinlich nicht hier. Deshalb nur in aller Kürze…hier sind die Vorteile:

  • Erster und wichtigster Punkt: Du bist schlichtweg glücklicher, zufriedener und lebensfroher!
  • Du ergreifst Chancen eher beim Schopf, anstatt sie aus purer Skepsis verstreichen zu lassen.
  • Wer positiv denkt, zieht – tendenziell – mehr positive Dinge in sein Leben (Das hier bitte nicht mit dem „Gesetz“ der Anziehung oder so einem Quark verwechseln).
  • Positives Denken lernen geht über weite Strecken Hand in Hand mit einem gesunden Selbstwertgefühl (und ist genau deshalb auch auf dieser Webseite mit einem eigenen Artikel versehen).
  • Du bist ausgeglichener, selbstsicherer und kannst mehr in dir ruhen.

Die Grundlage: Wie positives Denken NICHT funktioniert!

"Positiv denken lernen bedeutet, negative Dinge auszublenden und nur noch positive Gedanken zuzulassen!"

So zumindest bekommt man es (leider) in den Weiten des WWW immer wieder verklickert (wenn man auf den falschen Webseiten landet).

Und genau damit möchte ich an dieser Stelle direkt aufräumen.

Denn das ist natürlich Quatsch und ganz sicher nicht, wie positiv denken lernen wirklich funktioniert! Was passiert, wenn du diesem Ratschlag folgst? Du kreierst dir nur eine Realität in deinem Kopf, die deine Wahrnehmung von dem, was WIRKLICH IST, verzerrt. 

positiv denken lernen

Das wollen wir nicht.

Wenn deine Situation gerade scheiße ist, dann bringt es nichts die Augen davor zu verschließen, oder dir die Sache zwanghaft schön zu reden. Die Realität ist die Realität. Wenn du Magen-Darm hast, hast du Magen-Darm. Wenn du die Miete nicht zahlen kannst, kannst du die Miete nicht zahlen.

Schritt 1: Kämpfe nicht gegen Satelliten-Probleme!

Was ist ein Satelliten-Problem?

Ein Satelliten-Problem ist ein Problem, gegen das du nichts tun kannst. Du kannst dich drehen, strampeln und kicken wie du willst, das Problem wird immer um dich kreisen wie ein Satellit. 

Und was macht man mit solchen Problemen?

Richtig! Anstatt bockig zu schmollen wie ein kleines Kind, schaut man ganz genau hin und macht sich klar:

"Das ist jetzt so! Und ich darf diese Sache jetzt so annehmen und akzeptieren. Ganz egal, wie doof ich es finde."

Ein paar Beispiele zur Verdeutlichung:

  • Du hast eine Nase wie Steffi Graf? Schau hin und nimm es an! Denn du veränderst sie nicht (weder die Nase, noch Steffi Graf).
  • Dein Chef ist eine riesen Flachzange? Kämpfe nicht dagegen an, du veränderst den Typen eh nicht!
  • Deine Kindheit war durchwachsen und deine Eltern haben in deinen Augen viel falsch gemacht? Die Vergangenheit kannst du nicht ändern, aber die Zukunft schon! Also lass deinen Frust ziehen.
  • Dein(e) Partner(in) hat dich verlassen und will nichts mehr von dir wissen? Genehmige dir eine ausreichende Trauerphase und übe dich dann darin, die Situation jetzt so zu akzeptieren wie sie ist.

Denn: Kein „hätte, wäre, wenn“ wird jetzt noch was an der Sache drehen. Wenn du dich an solchen Dingen ständig aufreibst und dich innerlich dagegenstemmst, dann kostet dich das nur wertvolle Energie und frustriert dich.

Und das ist nicht gut. Es verschlechtert deine Laune, verschlechtert dein Weltbild und kreiert negative Emotionen. Und all diese Dinge helfen dir nicht dabei positiver zu denken. Im Gegenteil: Sie treiben dich in die Negativität.

Wir halten fest:

Die Akzeptanz & Annahme "negativer" Dinge und Situationen ist die aller, aller wichtigste Voraussetzung für positives Denken.

Da fällt mir ein: Wenn du Probleme hast gewisse Dinge an dir selbst zu akzeptieren, dann lies komplementär diesen Artikel von mir: Sich selbst akzeptieren – eine universale Schritt-für-Schritt Anleitung.

Alles klaro. Schritt 1 ist also dich darin zu üben, Dinge so zu akzeptieren, wie sie sind. Bevor wir nun zu Schritt 2 übergehen, will ich eine Sache einschieben:

Wenn du anfängst positiver zu denken – also dein Denken bewusst veränderst – dann fühlt sich das am Anfang komisch an. Gekünstelt. Nicht echt.

Vielleicht wirst du nach kurzer Zeit denken:

"Ähm ne, irgendwie ist das nichts für mich! Das fühlt sich nicht richtig an."

Deshalb möchte ich dir jetzt sagen: DAS ist völlig normal. Wann immer du etwas Neues ausprobierst, ist es zu Beginn ungewohnt und fühlt sich noch nicht richtig an.

Und so ist es auch, wenn du positiv denken lernen willst.

Das heißt nicht, dass das ganze Vorhaben Quatsch ist und gegen deine Natur geht. Das heißt nur, dass du etwas völlig Neues machst und dein „System“ sich erst an diese neue Sache gewöhnen muss.

Die Devise lautet also: Dranbleiben und die eigene Skepsis einfach da sein lassen, bis sie von alleine verschwindet!

Schritt Nummer 2: Konzentriere dich auf das, was du verändern kannst!

Die merkst vielleicht: Schritt 2 ist eine ganz logische und konsequente Fortsetzung von Schritt 1. 

Und diesem zweiten Schritt liegt nun eine unglaubliche Macht inne. Er wird dein Leben und deine Einstellung extrem zum Positiven verändern, sobald du ihn verinnerlicht hast (ich spreche hier einmal mehr aus eigener Erfahrung).

Kennst du folgende Situationen?

  • Du stehst im Stau.
  • Die Bahn hat Verspätung.
  • Du hast einen Fehler gemacht und bereust das jetzt zutiefst!
  • Eurowings hat deinen Flieger nach Malle gecancelled.
  • Ryanair bietet nicht ausreichend Beinfreiheit.
  • Die Dame im Kundenservice ist extrem inkompetent.
  • Dich hat eine böse Erkältung erwischt.
  • Beim Konzert deiner Lieblingsband steht vor dir Dirk Nowitzki mit Zipfelmütze und du kannst nichts sehen.
  • Ect. ect.

Der Alltag liefert uns viele, viele Dinge über die wir uns herrlich aufregen können…

Der Alltag liefert uns viele, viele Dinge über die wir uns herrlich aufregen können…

Wir können es aber auch genauso gut lassen. Denn sich auf diese negativen Dinge zu konzentrieren und sich darüber aufzuregen verändern genau gar nichts. Besonders dann, wenn du diese Dinge eh nicht beeinflussen kannst.

Akzeptiere die Situation wie sie ist (siehe Schritt 1) und lenke deine Aufmerksamkeit auf die Dinge, die du in solchen Situationen selbst beeinflussen kannst:

  • Wie nutzt du die spontane Wartezeit im Stau/am Bahnhof am sinnvollsten? Was kannst du jetzt erledigen?
  • Stehen noch irgendwelche Film-Empfehlungen aus, jetzt wo du mit Erkältung an’s Bett gefesselt bist?
  • Wenn Dirk dir schon die Sicht versperrt, kannst du dir nach dem Konzert wenigstens ein Autogramm geben lassen und das für 20 Tacken auf Ebay verhökern.

Extrem wirkungsvoll es auch, sich aus der Opferrolle herauszunehmen und ganz bewusst die Verantwortung für die Situation zu übernehmen. Verändere einfach mal deine Perspektive: 

  • Wenn du dir ein Bahnticket kaufst, kennst du das Risiko einer Verspätung. Trotzdem hast du dich dafür entschieden. Also beschwere dich nicht, wenn das auch mal eintrifft.
  • Wenn du mit dem Auto auf die Autobahn fährst, weißt du schon vorher, dass es zum Stau kommen könnte. Trotzdem hast du es gemacht.
  • Wer ein aktives Leben führt und gelegentlich ganz gerne mal das Haus verlässt, der wird halt ab und an mal krank.
  • Und nirgendwo auf deinem Konzertticket steht, dass du ein Recht darauf hast, die größte Person in der Halle zu sein. Das Risiko bist du selbst eingegangen.

So betrachtet trägst du für alles, was dir wiederfährt, selbst die Verantwortung.  Mit dieser Betrachtungsweise begibst du dich heraus aus der Opferrolle und hörst auf darüber zu grübeln, was gewesen wäre wenn (= negative Gedanken).

Du kannst dich bewusst dazu entscheiden, die Sache nun so anzunehmen, wie sie ist. Atme einmal tief und langsam in deinen Bauch und widme deine Aufmerksamkeit wieder eine Sache, über die du Kontrolle hast.

Mit der Zeit werden dich Dinge, die du nicht kontrollieren kannst, weniger und weniger angreifen oder emotionalisieren.

Das lässt dir mehr Energie für die schönen Dinge im Leben und versetzt dich in die Schöpferrolle. Du bist plötzlicher der Schöpfer deines Lebens, anstatt das Opfer von Umständen (welche Rolle fühlt sich für dich besser an?)

Schritt 3: Den ganzen Bums zur Gewohnheit machen!

Was willst du genau?

Ich nehme an, du willst deine Gedanken nachhaltig so verändern, sodass du zu einer Person wirst, die einfach automatisch die Guten Dinge sieht und optimistisch auf das Leben blickt.

Ist es das, was du willst? 

Dann wird's jetzt ernst, lieber Leser. Denn schon viele Leute haben versucht positiver durch's Leben zu gehen.

Doch was ist mit 93% dieser Leute passiert? Riiiiiichtig....! Sie sind nach ein paar Tagen wieder in alte Muster zurückgefallen, ohne es überhaupt mitzubekommen.

Das mein lieber Leser, ist die eine GROßE Hürde, an der so unzählige Menschen in der Persönlichkeitsentwicklung scheitern.

Wenn wir etwas wie unsere Gedanken nachhaltig verändern wollen und langfristig wollen, dass es zu unserem normalen Zustand wird, dann reicht es nicht, wenn wir einfach mal eineinhalb Wochen bewusst positiv denken.

So klappt das nicht. Was du stattdessen brauchst, sind dauerhafte Routinen und Gewohnheiten in deinem Alltag, die deine Art zu denken in kleinen Schritten nach und nach neu konditioniert. Routinen, die dir das positive Denken mit der Zeit in Fleisch und Blut übergehen lassen.

Nur wie geht das?

Wie es der Zufall will, habe ich ein, zwei sehr probate Tools parat, die hierfür extrem hilfreich sind:

Dankbarkeit am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.

Eine Sache liegt mir hier direkt am Herzen, und die will ich unbedingt loswerden:

Was ich dir jetzt verrate, hat mein Leben verändert. Buchstäblich mein Leben verändert. Und zwar – du errätst es – zum Positiven!

Und es zieht dir die Löffel aus den Schuhen (gibt's dieses Sprichtwort oder vermische ich da gerade was?), wenn du siehst wie einfach das geht!

Okay…du siehst, ich überschlag' mich hier schon. Aber jetzt der Reihe nach. Beginnen wir mal so:

Die erste Stunde des Tages bestimmt den Rest des Tages ganz entscheidend! (man könnte auch sagen "Morgenstund hat Gold im Mund", aber wer will die schäbigen Bauernregeln heutzutage noch hören?)

Trottest du am Morgen verschlafen mit ner Fresse wie 10 Tage Regenwetter durch die Wohnung und malst dir schon aus, wie scheiße der Arbeitstag heute werden wird?

Wie genau sollst du auf dieser Basis noch in eine positive Stimmung kommen? Das wird schwer!

Am Morgen setzt du den Ton für den Rest des Tages.

Deshalb folgende Übung (die ich schon seit über drei Jahren (fast) jeden Morgen mache:

Morgendliche Dankbarkeit

Nimm dir für diese Routine 10 Minuten kurz nach dem wach werden. Sobald du halbwegs wach bist: Setz dich aufrecht hin und achte erst einmal darauf, dass deine Atmung schön tief und langsam in den Bauch geht.


Wenn du willst: Leg deine eine Hand auf deinen Bauch und eine Hand auf dein Herz (fühlt sich gut an und sorgt für ein besseres Körpergefühl).


Und nun mache dir in einfachen, geordneten Gedanken klar, wofür du eigentlich wirklich so richtig DANKBAR in deinem Leben sein kannst!


Wenn du jetzt sagst „Wofür soll ich schon dankbar sein…Mein Leben ist ein Trümmerhaufen!“, dann sage ich dir:


Denk nochmal nach! Denn das ist – verzeih mir die deutliche Aussprache – Bullshit!


Warum weiß ich das?


Du lebst in Europa. Du bist materiell abgesichert. Schau in deinem Zimmer einfach mal um dich rum und stelle fest, wie schön es ist einen sicheren Ort zu haben, an dem du so in aller Ruhe entspannen kannst. Das ist ein riesiger Luxus!


Mach dir klar welche Menschen es in deinem Leben gibt, für die du dankbar sein kannst.


Sei dankbar für die Teile deines Körpers, die gesund sind (vielleicht bist du sogar komplett gesund). Gesundheit ist das allerwichtigste im Leben! Frag mal einen Rentner, der wird dir das bestätigen!


Und so verbringst du 10 Minuten und machst dir klar, was eigentlich alles GUT und SCHÖN ist an deinem Leben.

Fühlt sich das am Anfang ein bisschen komisch und gekünstelt an?

Ja, wahrscheinlich schon.

Doch mit der Zeit öffnet sich dein Bewusstsein für die Dinge, die vorher selbstverständlich für dich waren und du spürst richtig, wie gut es dir geht!

Und ich sage dir: So startest du mit einem GEILEN Gefühl in den Tag und siehst die ganze Welt gleich deutlich positiver.

UND: Das ist auch genau der Moment, indem sich dein Denken nachhaltig zum Positiven verändert.

Und zwar ohne, dass du es dazu zwingst. Es wird ein Teil von dir!

Kommen wir zur nächsten fundamentalen Übung:

Dankbarkeitstagebuch


Herzlich willkommen zu einem der am weitest verbreitetsten „Techniken“ des Persönlichkeitsentwicklungs-Kosmos. Und die Popularität hat ihren Grund.


Das Dankbarkeitstagebuch funktioniert recht simpel:


Nimm dir am Abend, am besten direkt vor dem Schlafen gehen, ein Word Dokument zur Hand (oder öffne ein Notizbuch) und mach dir in ein paar Minuten Gedanken darüber, wofür du an diesem heutigen Tag dankbar sein konntest.


  • Das Mittagessen war heute besonders gut.
  • Jochen hat sich seit langer Zeit mal wieder bei dir gemeldet.
  • Der Verkehr lief heute erstaunlich flüssig.
  • Das Wetter war schön.
  • Bei einem Konzert hast du Dirk Nowitzki getroffen.

Die kleinen Dinge…Du versteht worauf ich hinaus will.


Was geschieht dabei?


Mach das eine Weile lang und du wirst feststellen, wie dir „das Gute“ im Alltag immer häufiger „bewusst“ wird.


Und zwar von ganz alleine. Und so veränderst du mit der Zeit deine unterbewusste Art und Weise deine Umwelt wahrzunehmen. Du fokussierst dich auf das Gute im Leben. Und davon gibt es – glaub es oder nicht - jeden einzelnen Tag ein Angebot im Überfluss auf diesem schönen Planeten.

Positiv denken Schritt 4: Das richtige Umfeld schaffen

So. Jetzt kommt mein absoluter Lieblingstipp in der Persönlichkeitsentwicklung (Vorsicht, Ironie!).

Und zwar geht der so:

Verbanne negative Menschen aus deinem Leben und umgib dich nur noch mit positiven Lebensgenossen. Denn:

Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst.

Ich finde es immer wieder herrlich wie dieser Tipp ganz nebenbei in einem Blogartikel gegeben wird (und der Autor scheinbar davon ausgeht, dass der Leser im nächsten Schritt sofort seine Freundschaften kündigt und seine Arbeitskollegen ignoriert…und dann zwar einsam und alleine ist, aber dafür positiv denkt 😊).

Doch wenn wir ehrlich sind wissen wir beide: In der Radikalität umsetzen tut das keiner! Mal ganz abgesehen davon, dass das häufig quasi gar nicht geht.

Deshalb lass es mich folgendermaßen formulieren:

Versuche Menschen mit negativen Lebenseinstellungen möglichst du vermeiden und suche gleichzeitig intensiveren Kontakt zu Menschen aufzubauen, die du als positiv einschätzt.

Kreiere eine innere Tendenz hin zu positiven Menschen und weg von den miesepetrigen Artgenossen. Langsam aber stetig.

Denn eine Sache stimmt tatsächlich: Die Menschen, mit denen du dich umgibst, beeinflussen dich deutlich stärker, als du vielleicht wahrnimmst!

Schritt 5: Lerne dich selbst bedingungslos gern zu haben!

Ganz ehrlich: Der mit Abstand wichtigste Punkt in diesem Artikel!

Ich habe ehrlich gesagt noch keinen einzigen Menschen getroffen, der eine positive Lebenseinstellung hatte, aber mit sich selbst nicht im Reinen war.

Die negativen Leute sind fast immer die, mit einem geringen Selbstwertgefühl (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Leute, die positiv denken haben hingegen auch immer eine gute und liebevolle Verbindung mit sich selbst (oder zumindest fast immer. Vielleicht gibt es ein paar Ausnahmen, die ich noch nicht kennengelernt habe).

Und das macht natürlich auch total viel Sinn: Wenn du innerlich ständig an dir rumhaderst, dann wirst du auch im Äußeren immer was zu hadern finden.

Selbstliebe

Wenn du 24/7 (lese: twentyfour seven, oder auch 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche ;-)), in einer Haut steckst, die du selbst kacke findest, dann ist es schwierig das Leben positiv zu sehen.  Ist einfach so. Und einmal mehr darf und muss ich hier aus eigener Erfahrung sprechen.

Selbstliebe zu lernen ist in meinen Augen einer der absoluten Schlüssel für eine gesunde, harmonische und positive Lebenseinstellung (und ein glückliches Leben generell)!

Und genau aus diesem Grund findest du hier auf dieser Seite auch einen kostenlosen online-Kurs, der dir haargenau erklärt, wie du in eine erfüllende Selbstliebe und ein starkes Selbstwertgefühl kommst.

Trag dich einfach unten ein und ich freue mich, dich dann gleich auf der anderen Seite begrüßen zu dürfen.

Wenn du jetzt sagst "Maaaaaay, schon wieder soll ich irgendwo meine Emailadresse angeben", dann verstehe ich das ein Stück weit ;-). Alternativ kannst du auch mit einem der folgenden Artikel anfangen:

Selbstliebe lernen - Eine vollständige Schritt für Schritt Anleitung!
Geringes Selbstwertgefühl - 6 wundersame Lifehacks, die dich befreien!

Aber unter uns: Der "Selbstliebe & Selbstwert Online Kurs" ist ultra geschmeidig und du willst das nicht verpassen 😉 Außerdem will ich dich unbedingt dabei haben! Es wird gut! 🙂

Ich freu mich auf dich!

Dein Chris

Selbstliebe lernen – eine vollständige Schritt-für-Schritt Anleitung

Selbstliebe lernen - eine vollständige Schritt-für-Schritt Anleitung

Selbstliebe lernen

In diesem Artikel findest du einen wunderbar konkreten und klaren Weg, wie du Selbstliebe lernen kannst und eine gesunde, harmonische und erfüllende Beziehung zu dir selbst und zum Leben aufbaust.

Die wichtigste Liebesbeziehung in deinem Leben ist die Beziehung zu dir selbst. Es mag viele wichtige Personen in deinem Leben geben. Doch nur mit einer einzigen Person verbringst du jede freie Sekunde deines Lebens. Und diese Person bist du selbst. Was kann es also wichtigeres in deinem Leben geben, als eine gesunde und liebevolle Beziehung zu dieser Person zu führen?

Meine ehrliche Meinung ist: Es gibt kaum etwas Wichtigeres, als diese Selbstliebe zu lernen!

Aus diesem Grund findest du hier eine ausführliche Schritt-für-Schritt Anleitung, die dir ganz genau zeigt, was du tun musst, um dich endlich selbst vollauf und ehrlich lieben zu können.

So ist die Anleitung ganz grob aufgebaut...


Zuerst klären wir die GRUNDLAGEN für eine erfolgreiche Entwicklung zu einer gesunden Selbstliebe. Danach sprechen wir darüber wie du dein DENKEN verändern kannst. Anschließend schauen wir uns an, wie du dein HANDELN verändern kannst, damit du die Selbstliebe lernen kannst. Wir sprechen dann darüber, wie du das eigentliche GEFÜHL der Selbstliebe spüren kannst. Und am Schluss (ganz wichtig): Die eine große HÜRDE an der fast alle Menschen scheitern (und wie du sie umgehst).

Und eine winzig kleine Vorwarnung vorweg: Diesen Artikel hast du nicht in 3 Minuten durchgelesen. Denn ich versuche hier dich voll und ganz startklar zu machen! Nimm dir hierfür also mal lieber 15 Minuten Zeit (es lohnt sich) ;-).

Übrigens ist die Selbstliebe eng mit einem guten Selbstwertgefühl verknüpft. Einen ausführlichen Artikel von mir, wie du dir ein starkes Selbstwertgefühl aufbaust, findest du hier: Geringes Selbstwertgefühl - 6 wundersame Lifehacks, die dich befreien.

Alles klar. Lass uns ohne viel drum rum direkt loslegen! Wir starten dabei mit dem absoluten Fundament für den Aufbau von Selbstliebe.

Selbstliebe lernen  - Die Grundlage

Albert Einstein sagte mal Folgendes:

„Eines der größten Missverständnisse der Menschen ist es, dass sie glauben, dass gleiches Handeln andere Ergebnisse erzielt.“

Worauf ich hinaus will, ist das: 

Ein Menschliches Dasein ist nur so gespickt von immer wiederkehrenden Verhaltens- und Gedankenmustern. Diese sind so fest in dein Leben eingebrannt, dass du nur die wenigsten davon wirklich bewusst wahrnimmst. 

Deine Verhaltens- und Gedankenmuster haben allerdings 2 Tücken:

1. Sie haben dich leider nicht in die Selbstliebe geführt (sonst wärst du ja nicht hier). Und deshalb solltest du sie verändern.

2. Verhaltens- und Gedankenmuster sind extrem hartnäckig und dein Unterbewusstsein kennt alle Tricks und Kniffe, dich klammheimlich wieder zu alten Mustern zurückzuführen, wenn du versuchst etwas zu verändern.

Wenn du aber Selbstliebe lernen willst, dann führt kein Weg daran vorbei deine Muster nachhaltig zu verändern. Und ich kann dir sagen, das ist keine leichte Aufgabe! 

Es stellt sich nun also die Frage: 

Wie verdammt nochmal kann ich meine Verhalten- und Gedankenmuster zuverlässig ändern?

Die Macht der Gewohnheiten

Es gibt hierfür eine bewährte Methode:

Du setzt dir neue Gewohnheiten in dein Leben. Kleine Gewohnheiten, die nicht zu herausfordernd sind. 

Mit klitzekleinen neuen Gewohnheiten kannst du die jahrelang ausgetretenen Trampelpfade in deinem Kopf in winzig kleinen Trippelschritten verändern. Um eine Gewohnheit in dein Leben zu implementieren, ist es wichtig, dass du sie mindestens 3-4 Wochen täglich durchführst. Konsequent.

Das kann zwar ziemlich hart sein und Disziplin erfordern, aber danach wird es dann deutlich leichter werden und das neue Verhalten geht dir mehr und mehr in Fleisch und Blut über.

Bestes Beispiel für eine Gewohnheit: Zähne putzen. Du machst es mittlerweile automatisch und es fällt dir nicht mehr schwer. Aber ich gehe jede Wette, dass deine Eltern damals eine ziemlich harte Zeit hatten, dir diese Gewohnheit zu vermitteln.

Selbstliebe lernen durch gewohnheiten

Wenn du nun also die Tipps in dieser Anleitung zum Selbstliebe lernen liest, behalte dir diese Frage immer im Hinterkopf:

„Wie kann ich das zu einer kleinen Gewohnheit machen in meinem Denken und Handeln machen?

Das Fundament für Selbstliebe:  Selbstakzeptanz

Wenn du dich selbst nicht lieben kannst, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass du viele Dinge an dir selbst nicht akzeptieren kannst.

Vielleicht…

  • akzeptierst du dein Gesicht nicht,
  • akzeptierst du dein Lächeln nicht,
  • akzeptierst du deine Figur nicht,
  • akzeptierst du deine Unsicherheit nicht,
  • akzeptierst du deine Art nicht,
  • oder du akzeptierst nicht das, wofür du stehst.

Stattdessen wehrst du dich innerlich dagegen. Du kämpfst gegen deine Eigenschaften an. Du versuchst sie zu ändern. Und wenn das nicht geht, dann versuchst du sie zu verbergen oder zu überspielen.

Horche an dieser Stelle ruhig einmal in dich hinein und reflektiere, welche Dinge du an dir selbst noch nicht akzeptieren kannst.

Nun meine Frage:

Wie willst du dich lieben, wenn du dich gegen dich selbst wehrst und wenn du dich selbst nicht annimmst?

Das geht nicht! Und ganz genau deshalb ist sich selbst akzeptieren der erste und wichtigste Schritt beim Selbstliebe lernen.

Selbstakzeptanz heißt den vermeidlichen Fehlern und Imperfektionen an dir in’s Auge zu sehen und zu sagen:

„Ich akzeptieren das! Ich finde es zwar nicht unbedingt toll, aber ich kann es hinnehmen und meine Frieden damit schließen. Ich erkläre den Kampf dagegen für beendet!

Natürlich gelingt einem das nicht von heute auf morgen. Aber wenn du deinen "Makeln und Fehlern" immer und immer wieder liebevoll und akzeptierend entgegen trittst, dann findest du langfristig deinen Frieden mit ihnen.

Das Stichwort heißt dabei: Gewohnheit!

Mache es dir zur Gewohnheit, ablehnende Gedanken über dich selbst zu unterbrechen und sie mit einer akzeptierenden und liebevollen Denkweise zu ersetzen.

Selbstakzeptanz ist ein großes Thema. Deshalb habe ich eine eigenständige Anleitung dafür geschrieben. Du findest sie hier: Sich selbst akzeptieren.

Selbstliebe lernen – Verändere dein Denken!

Du hast es gerade schon sehr schön herauslesen können: Selbstliebe hat sehr stark damit zu tun, wie du über dich selbst denkst. Deshalb wollen wir in diesem Abschnitt genauer beleuchten, wie du dein Denkverhalten und deine Gedankenmuster beeinflussen kannst, um zu mehr Akzeptanz und Selbstliebe zu finden.

Trenne dich von der besseren Version deiner selbst!

Ein ganz typisches und auf den ersten Blick sehr logisches Denkmuster ist folgendes:

„Wenn ich eine bessere Version von mir selbst geworden bin, dann kann ich mich selbst lieben.“

Abgewandelte Formen dieses Denkmusters könnten sein:

  • "Wenn ich selbstbewusst bin, dann kann ich mich lieben!"
  • "Wenn ich Erfolg mit Frauen habe, kann ich mich lieben!"
  • "Wenn andere mich immer toll finden, kann ich mich lieben!"
  • "Wenn ich einen angesehenen Beruf habe, kann ich mich lieben!"

So zu denken war ein riesiger Fehler, den ich viele Jahre lang selbst gemacht habe. Ich hatte das Gefühl mich erst selbst lieben zu können, wenn ich dies und das erreicht habe und irgendwo angekommen bin. Und nicht nur mir ging es so. Dieses Denken ist in unserer Gesellschaft extrem weit verbreitet.

Und dieses Denken macht ja auch irgendwo Sinn: Wenn ich das, was mir an mir nicht gefällt eliminiere, dann kann ich mich endlich annehmen.

Das Problem daran ist: Dieses Denken folgt dem Prinzip

Liebe für Leistung!

Doch das ist keine echte Liebe. Das ist keine Liebe, die dich jemals erfüllen wird.

Glaube mir, ich kam mit diesem Glaubenssatz nie irgendwo an und habe mich tief drinnen immer unzulänglich gefühlt. Und das obwohl ich beträchtlichen Erfolg im online Business und auch mit Frauen hatte (zwei Dinge, die ich mir immer gewünscht habe). 

Doch als ich die Dinge hatte, habe ich festgestellt: Es hat sich nichts verändert!

Hier kommt ein ganz wichtig und zentraler Satz, wenn es um’s Selbstliebe lernen geht:

Echte Liebe ist bedingungslos.

Echte Liebe macht sich nicht abhängig von Erfolgen oder Resultaten in der Außenwelt. Echte Liebe verschwindet nicht, wenn du etwas falsch machst. Echte Liebe kommt nicht erst dann, wenn du eine bestimmte Version deiner Selbst geworden bist. 

Für echte Selbstliebe musst du weder jemand spezielles sein, oder irgendwelche Fehler ausgemerzt haben. Echte Liebe zu dir selbst hast du jetzt schon verdient und sie schlummert bereits in dir!

Was heißt das? Es heißt, dass du nichts Besonderes tun oder erreichen musst, um dich selbst lieben zu können. Ganz genau so, wie du jetzt bist, mit all deinen Fehlern und Macken, darfst und kannst du dich selbst voll und ganz lieben.

Und ganz genau das solltest du auch anfangen zu tun.

Womöglich bist du bisher durch den Alltag gegangen und hast dich gedanklich immer gerügt, wenn du etwas nicht gut genug gemacht hast. In deinem Kopf hast du dich verurteilt und dich dann natürlich schlecht mit dir selbst gefühlt.

Deshalb hast du versucht, in Zukunft alles besser zu machen, dass du dich selbst besser mit dir fühlen kannst.

Somit wertest du dich aber ständig und dauernd ab, wenn du der Idealvorstellung deiner selbst nicht gerecht wirst. In anderen Worten: Du lehnst dich selbst ab!

So kannst du dich nicht weiterentwickeln. So wirst du dich niemals selbst lieben können.

Echte Selbstliebe ist nämlich, dich auch genau DANN zu lieben, wenn du unperfekt bist.

Von nun an: Erwarte NICHTS mehr von dir. Versuche dich nicht zu „verbessern“. Lass deine Fehler Fehler sein. Und wenn du nach einer bestimmten Situation in Gedanken verfallen willst, bei denen du dich schlecht machst, erinnere dich sanft daran, dass es okay ist und dass du dich von nun an auch so annimmst und liebst.

Mach dir das zur Gewohnheit!

Wenn es dir gelingt wirst du feststellen: Alles, was du dir ursprünglich gewünscht hast – Liebe, Erfolg, Anerkennung, Selbstbewusstsein...es wird fast von alleine seinen Weg zu dir finden.

Lass uns den ersten kleinen Schritt zur Änderung deiner gedanklichen Umgangs mit dir selbst gemeinsam gehen:

Übung - Mantras setzen


Mach diese Übung jetzt gleich und an Ort und Stelle, denn wenn du die Übung verschiebst, stehen die Chancen verdammt gut, dass du sie nie machen wirst (so sind wir Menschen nunmal). 


  1. Stelle dir jetzt einen Wecker auf 5 Minuten. Nutze diese 5 Minuten um zu reflektieren in welchen Lebensbereichen du einer besseren Version deiner selbst nacheiferst und dich selbst nicht so annimmst wie du bist. Das können optische oder äußerliche Dinge an dir sein, oder auch Dinge die dein Verhalten, deine Art und deinen Umgang mit anderen Menschen betreffen.
  2. Schreib alles auf. In ein Word Dokument oder auch ganz old-school auf einen Zettel.
  3. Wähle dir nun die EINE Sache aus, die dich am meisten beschäftigt! Diese eine Sache, die du am liebsten einfach mit schwarzer Magie verändern würdest (wenn dir hier zwei Dinge durch den Kopf schießen, kannst du auch zwei Dinge auswählen).
  4. Kreiere dir nun ein Mantra für diese Sache, das dich daran erinnert, die „perfekte“ Version von dir zu vergessen und dich so zu lieben, wie du jetzt bist.
  5. Du kannst dir dieses Mantra aufschreiben, ausdrucken oder als Hintergrundbild einrichten, damit es Stück für Stück seinen Weg in deine alltäglichen Gedanken finden.
  6. Versuche nun immer dieses Mantra in's Bewusstsein zu rücken, wenn selbstablehnende Gedanken in dir aufkommen. Mit der Zeit wird dein Mantra die Art und Weise verändern, wie du über dich selbst denkst und wie du mit dir umgehst.

Ich zum Beispiel hatte immer das Gefühl, dass ich unter sozialer Gesellschaft immer selbstbewusst, lustig, interessant und gesprächig sein muss (dieses Denken hat sich in meiner Jugend stark in mir verankert). Wann immer ich aber nicht in der Stimmung dafür war und mich eher ungesprächig und unsicher gefühlt habe, habe ich mich gerügt und schlecht gemacht und bin automatisch davon ausgegangen, dass die anderen mich nun nicht mehr mögen (klassisches geringes Selbstwertgefühl). Ich habe immer versucht gegen mich anzukämpfen. Ich habe mir dann das Mantra gesetzt: Was ich in einer sozialen Situation bin, das bin ICH und das genügt mir! Dieses Mantra hat mir dabei geholfen, mein Denken und meine Selbstablehnung umzukonditionieren und mich einfach anzunehmen wie ich bin.

Übrigens: Dieser gesamte Prozess zu mehr Selbstliebe verhilft dir auch dazu, generell im leben positiver zu Denken. Hier findest du meinen ausführlichen Artikel zum Thema positiv denken lernen.

Selbstliebe lernen – Wie du dein Handeln veränderst!

In diesem Abschnitt sprechen wir darüber, wie du in Zukunft tatsächlich tagtäglich Handeln solltest, um Selbstliebe lernen zu können und eine schöne, gesunde Beziehung zu dir selbst aufbaust.

"Was würde ich tun, wenn ich mich selbst lieben würde?"

Jeder Mensch, der unter dieser Sonne wandelt, braucht Liebe. Wenn du dich selbst nicht lieben kannst, dann entsteht in dir drin ein Loch, das gefüllt werden will. In dir entsteht der dringende Bedarf für Liebe. Und weil dieser Bedarf an Liebe nicht von dir selbst kommen kann, versuchst du dir Liebe von außen zu holen.

Natürlich passiert das nicht bewusst, sondern auf einer ziemlich unterbewussten Ebene.

Vielleicht verhältst du dich dann auf eine Art und Weise, von der du glaubst, dass andere dich gut finden werden. Oder du versuchst gut drauf zu sein, damit andere dich mehr mögen. Du wählst einen Beruf, für den du von anderen Respekt und Anerkennung erhältst. Oder du arbeitest hart, um mehr Anerkennung von außen zu bekommen.

Du arbeitest und handelst, um von außen den Respekt, Anerkennung und Liebe zu erhalten, die du brauchst, aber dir selbst nicht geben kannst.

Viele Dinge die du tust und Entscheidungen die du triffst, tust du nicht für dich selbst, sondern für andere. Und das wiederum vermittelt dir unbewusst: "Ich bin es nicht wert Dinge für mich zu tun. Die Meinung anderer über mich ist wichtiger als ich selbst!"

Eine Person hingegen, die sich selbst aufrichtig liebt, tut Dinge in erster Linie für sich selbst und trifft auch Entscheidungen in erster Linie für sich selbst.

Sie wählt die Arbeit, die sie am ehesten erfüllt (Artikel zum Thema: "Wie finde ich meine Berufung"). Sie hängt mit Leuten ab, die ihr wirklich gut tun. Wenn es ihr nicht gut geht, kümmert sie sich um sich selbst. Sie verhält sich so, wie sie sich fühlt und wie es natürlich für sie ist und nicht so, wie andere es vielleicht lieber sehen würden.

Das ist nicht egoistisch oder selbstherrlich. Das ist einfach nur gesund und ermöglicht ein glückliches und erfülltes Leben.

Um es nun ganz kurz zu machen:

Umso mehr du Handlungen und Entscheidungen für DICH triffst und tust, desto mehr wirst du dich selbst mehr und mehr lieben können.

Denn mit jedem Mal, dass du etwas für dich tust, signalisierst du deinem Unterbewusstsein: Ich bin mir es wert, mich selbst an die erste Stelle zu stellen und Dinge für mich zu tun. Und genau so baust du eine gesunde Beziehung zu dir auf.

Und umso mehr du das tust, desto unabhängiger wirst du von der Bestätigung, Anerkennung und dem Respekt anderer Leute werden. Und das ist gut so. Denn das große Problem an der Sucht nach Liebe und Anerkennung von außen ist: Es wird nie, NIEMALS genug sein. Es wird immer nur kurz befriedigen, bis du die nächste Dosis brauchst (ich spreche hier aus bester eigener Erfahrung).

Um in Zukunft mehr für dich SELBST zu handeln, stelle ab sofort, wenn du eine Entscheidung treffen musst, folgende Frage:

"Was würde ich tun, wenn ich mich selbst lieben würde?"

Ich liebe diese Frage und sie hat mir sehr stark in meiner persönlichen Entwicklung geholfen!

Horche danach für einen Moment in dich hinein. Du wirst relativ schnell ein Gefühl für das bekommen, was dir wirklich gut tut und was richtig für dich ist.

Hier zwei kleine Fallbeispiele, um dir das ein bisschen besser verständlich zu machen:


Deine Arbeitskollegen (oder Freunde, Kommilitonen ect…) entschließen sich nach der Arbeit noch für ein paar Drinks um die Häuser zu ziehen...


Du fragst dich nun, was du tun würdest, wenn du dich lieben würdest?

Würdest du dich anschließen, weil du Lust auf deren Gesellschaft hast und es dir gut tun würde ein bisschen Spaß am Abend zu haben? Oder würdest du dich einfach nur anschließen, weil du Angst hast etwas zu verpassen oder einfach irgendwie dazu gehören willst? In Wirklichkeit aber bist du eher platt und willst heim. Was würde jemand tun, der sich selbst sehr gerne hat?


Verstehst du den Unterschied?


Ein weiteres Beispiel: Nach einem anstrengenden Tag stehst du vor der Wahl abends noch ins Fitnessstudio zu gehen, oder aber auf der Couch zu bleiben und ein paar Stückchen Schokolade zu essen...


Manchmal wirst du dich dafür entscheiden trainieren zu gehen. Einfach weil es deinem Körper und deiner Gesundheit gut tut und du es dir wert bist in einem schönen und gesunden Körper zu leben. Wenn du heute zu Hause bleiben würdest, würdest du es aus purer Faulheit tun.


Es kann aber auch mal sein, dass du zu Hause bleibst, weil du dir einfach mal etwas gönnen möchtest, dich belohnen willst und etwas Zeit für dich selbst haben möchtest. Wenn du heute trainieren gehen würdest, wäre es nichts als eiserne und für den Moment ungesunde Selbstdisziplin, mit der du dich selbst viel zu hart ran nimmst.


Erkennst du den Unterschied?

Wenn du dir die Frage „Was würde ich tun, wenn ich mich selbst lieben würde?“ für ein paar Monate stellst und auch entsprechend handelst, ist es gar nicht anders möglich als eine positive Entwicklung zu mehr Selbstliebe zu durchlaufen!

Mach dir das also – einmal mehr – zur absoluten Gewohnheit und stell dir die Frage so oft es geht!

Wie du die Selbstliebe fühlst!

Wir haben jetzt viel darüber gesprochen, wie du eine bessere Beziehung zu dir aufbaust und liebevoller und akzeptierender mit dir umgehst.

Doch am Ende des Tages ist Selbstliebe nichts anderes als ein GEFÜHL, das du zu dir selbst hast. Es ist ein bedingungsloses, wohlwollendes und erfüllendes Gefühl der Zuneigung und Annahme.

Wenn du es fühlst, bist du bedingungslos glücklich. Du spürst förmlich, dass du alles hast was du brauchst, um einfach nur zufrieden und glücklich zu sein!

Ein geiles Gefühl!

Und ganz genau dieses Gefühl willst du so oft es nur geht in deinem Alltag spüren (macht Sinn, oder?).

Aber wie? Ich bin da über ein paar ganz nützliche Methoden gestolpert...

Selbstliebe-Spaziergänge

Was mir am Anfang sehr stark geholfen hat, war mich immer wieder in Situationen zu begeben, in denen ich dem Aufkommen von echter Selbstliebe eine perfekte Grundlage liefern konnte.

Wichtige Aspekte dieser Grundlage sind:

  • Eine absolut reine Zeit für dich selbst ohne andere Menschen!
  • Keine Ablenkung (weder anderen Personen, noch Handy, noch sonst was…)
  • Außerhalb deiner Gewohnten Umgebung zu sein.
  • An einem ruhigen Ort zu sein, den du wirklich schön findest und der dich emotional stimuliert (in meinen Augen sehr wichtig).

Für mich ist diese Grundlage immer bei Spaziergängen in der Natur gegeben. Es mag sich für dich jetzt etwas kitschig und vielleicht auch aufwendig anhören, extra alleine in der Natur spazieren zu gehen. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass es im eigenen Zimmer, oder an der Bushaltestelle am Anfang einfach nicht wirklich funktioniert einen emotionalen Zugang zu sich zu finden.

sich selbst lieben lernen


Deshalb will ich dir unbedingt empfehlen, es einmal auszuprobieren für die nächsten Wochen mindestens 1-2 Mal wöchentlich so einen Spaziergang zu machen.

Überlege dir einen guten Spot und schlendere los. Mach dir erstmal gedanklich bewusst, was jetzt schon alles toll in deinem Leben ist.

  • Warum bist du jetzt schon liebenswert? Was hast du jetzt schon erreicht?
  • Wofür kannst du in deinem Leben jetzt schon dankbar sein?
  • Bringe dich in eine gesunde und liebevolle Haltung zu dir selbst.
  • Lasse dabei die ruhige, unschuldige und schöne Natur auf dich wirken.
  • Atme tief und langsam in deinen Bauch.
  • Spüre beim Laufen deinen gesamten Körper von oben bis unten.

Bleibe dabei vor allem bei dem, was dir gut tut und schaue dann, was passiert.

Es ist nicht gesagt, dass ein Gefühl der Selbstliebe sofort in dir aufkommt. Vielleicht braucht es einige Spaziergänge, bis du einen emotionalen Zugang zu dir findest. Auch hier darfst du sehr geduldig und akzeptierend mit dir sein.

Selbstliebe lernen – Meditation

Meditieren hilft dir dabei, stark in den Moment zu kommen und nur das hier und jetzt zu erleben. Dabei kannst du auch wunderbar ein starkes Körpergefühl aufbauen und deinen gesamten Körper sehr lebhaft und intensiv spüren.

In solchen Momenten ist relativ leicht in ein Gefühl des tiefen Friedens und der Liebe mit und zu sich selbst zu finden. Meditation ist also ebenfalls ein toller weg Selbstliebe zu spüren. Ich selbst meditiere seit einigen Jahren jeden Morgen. Es gibt kein besseres Gefühl, mit dem man in den Tag starten könnte.

Meditation für mehr Selbstliebe

Wie genau funktioniert das Meditieren? Eine genauere Anleitung dazu werde ich in Kürze schreiben. Bis dahin bitte ich dich, dich einfach im Internet nach Anleitungen umzuschauen. Das Netz ist voll davon.

Das Gefühl der Selbstliebe kultivieren und zulassen

Unter dem Strich geht es darum, dieses erfüllende Gefühl der Vollkommenheit und des Friedens mit sich selbst wahrzunehmen. Umso häufiger du es spürst und dich an das Gefühl erinnerst, desto häufiger wird es von alleine kommen.

Mit der Zeit wirst du eventuell merken, dass das Gefühl der bedingungslosen Selbstannahme und der Vollständigkeit punktuell in deinem Alltag auch mal einfach so aufkommt, auch ganz ohne Meditation oder Natur-Spaziergänge.

Ich spreche hier nicht von heftigen Emotionsschüben, die dich mit Liebe und Glück übermannen. Es sind eher die kleinen Momente des Friedens und der Zufriedenheit, die auch mal ganz gerne zu übersehen sind.

Deshalb: Gönne dir im Laufe der Woche immer mal Dinge! Setzt dich auf die Couch und iss deine Lieblingsüßigkeit. Bestelle (oder koche dir) dein absolutes Lieblingsessen. Lass dich massieren. In anderen Worten: Sorge immer wieder dafür, dass du dich gut fühlen kannst.

Wann immer du das Gefühl hast, dich für den Moment vollkommen, zufrieden und glücklich zu fühlen, gib diesem Gefühl den Raum und die Aufmerksamkeit sich voll zu entfalten. Unterbrich was du gerade getan hast und spüre aktiv hinein. Halte inne. Genieße es. Und lasse es so, in mini kleinen Trippelschritten mehr in dein alltäglichen Leben hinein.

Und auch hier gilt einmal mehr: Mache dir das zur Gewohnheit!

Selbstliebe lernen – die 3 Hürden, an der fast alle scheitern

Jut. Der Fahrplan ist denke ich relativ klar. Die Grundprinzipien des Selbstliebe lernens sind relativ leicht verständlich.  Dennoch gelingt es den meisten Menschen nicht, diese „Liebe“-volle Beziehung zu sich selbst aufzubauen.

Aber woran liegt das?

Warum tun sich Menschen trotzdem so unglaublich schwer damit?

Die Antwort ist:

Es fehlt die Konstanz! Wie so oft starten die meisten mit einer enorm großen anfänglichen Motivation. Sie setzen die Tipps um sind Feuer und Flamme für ihr neues Projekt „Selbstliebe lernen“.

Doch schon nach kürzester Zeit geschehen drei Dinge:

1. Es fühlt sich komisch an!

Es fühlt sich strange und falsch an, sich ständig selbst zu lieben. Es fühlt sich künstlich an. Man kommt sich vor wie ein Depp.

„Lächerlich was ich da mache. Ich bin wahrscheinlich der einzige Idiot weit und breit, der diese komischen Tipps umsetzt!“

Was also passiert? Die Flinte wird ins Korn geworfen und derjenige kehrt zu alten Mustern zurück.

Alles bleibt beim Alten.

2. Die Motivation verbleicht!

In anderen Worten: Die neuen Vorsätze verkrümeln sich mit der Zeit klammheimlich und unbemerkt durch die Hintertür. Die Umsetzung der neuen Gewohnheiten wird weniger und weniger.

Dabei verhält es sich wie mit dem Fitnessstudio-Gänger nach Silvester, der im neuen Jahr nun endlich fit werden will:

Am Anfang trainiert er 4 mal die Woche, nach kürzester Zeit schon nur noch 2 Mal die Woche, dann nur noch einmal und bevor die ersten Ergebnisse überhaupt sichtbar sind, ist der ganze Hokus Pokus auch schon wieder Geschichte.

Der Effekt ist einmal mehr: Alles bleibt beim Alten.

3. Aus den Augen, aus dem Sinn!

Gerne kommt es vor, dass die Auseinandersetzung mit der eigenen Selbstliebe und Akzeptanz sehr schnell zu kurzfristigen Linderungen des "Schmerzes" führt. Alleine die Tatsache, dass wir in irgendeiner Form tätig werden lässt uns schon besser fühlen.

Und so verschwindet der ursprüngliche Schmerz, wegen dem wir das ganze Projekt überhaupt erst gestartet haben, relativ schnell.

Und das ist natürlich schön, klar!

Allerdings ist es ein Fehler daraus zu schließen, dass nun alles gut ist. Nur weil du eine Aspirin genommen hast, heißt das nicht, dass du gesund bist. Es heißt nur, dass du den Schmerz nicht spürst.

Doch ohne Schmerz fehlt vielen Menschen leider die Motivation am Ball zu bleiben. Und so lassen sie die guten Vorsätze fallen. Und zwar genau so lang, bis der Schmerz wiederkommt. Und natürlich kommt dieser zielsicher wieder. Also wird wieder begonnen motiviert die Praktiken der Selbstliebe umzusetzen. 

Selbstliebe lernen

Und zwar wieder genau so lang, bis der Schmerz weg ist. Und der Kreislauf beginnt von vorn.

Das Endresultat ist einmal mehr: Alles bleibt beim Alten.

Wenn du echte, nachhaltige Selbstliebe aufbauen willst, dann musst du von nun an die Entscheidung treffen, nachhaltige Veränderungen dauerhaft in deinem Leben zu lassen. Dran zu bleiben und immer auf dich selbst zu achten.

Für genau diesen Zweck habe ich einen Online-Email-Kurs erstellt. In diesem Kurs lernst du, wie du Selbstliebe nachhaltig und dauerhaft integrierst. Er hilft dir dabei dauerhaft am Ball zu bleiben und nicht nach wenigen Tagen (oder Wochen) klammheimlich aufzugeben. Dieser Emailkurs inspiriert dich, dir das Leben aufzubauen, das dich vollkommen erfüllt und glücklich macht!

Lass und diesen Weg gemeinsam gehen! Trag dich ganz einfach unten mit deiner besten Emailadresse ein und wir sehen und gleich auf der anderen Seite!

Ich wünsche dir von ganzen Herzen alles Liebe und wünsche dir, dass du deinen Weg findest!

Chris

Sich selbst akzeptieren: Die universale Schritt-für-Schritt Anleitung!

Sich selbst akzeptieren: Die universale Schritt-für-Schritt Anleitung!

sich selbst akzeptieren

Sich selbst akzeptieren ist die absolut wichtigste Grundlage und der allererste Schritt für ein glückliches Leben mit einem starken Selbstwertgefühl. Wo auch immer du in deiner persönlichen Entwicklung hin willst - genau hier ist der Ort um loszulegen.

Egal ob du Selbstliebe lernen möchtest, Selbstbewusstsein aufbauen willst, oder an deinem geringen Selbstwertgefühl arbeiten möchtest: Am Anfang steht immer der Schritt der vollkommenen Selbstakzeptanz.

Wie genau das geht, das besprechen wir ausführlich und vollumfänglich in diesem Artikel (und wir gehen den ersten Schritt sogar zusammen).

Vielleicht fragst du dich gerade: „Mangelnde Selbstakzeptanz…trifft das auf mich zu?“

Lass uns mal gemeinsam nachschauen:

Mangelnde Selbstakzeptanz zeigt sich vor allem in deinen eigenen Gedanken und Gefühlen gegenüber dir selbst:

  • „Ich bin zu langweilig“
  • „Ich bin kein guter Mensch“
  • „Ich bin nicht selbstbewusst genug“
  • „Ich bin abstoßend für andere“
  • „Ich bin [Adjektiv deiner Wahl]“
  • „Ich muss mich verstellen, um für andere gut genug zu sein“
  • „Ich muss mich verstecken“
  • „Ich schäme mich für das, was ich bin“
  • „Mein Körper ist eklig“
  • „Mein Gesicht ist abstoßend“
  • „Meine Wampe ist widerlich
  • „Mein [Körperteil deiner Wahl] ist nicht gut genug!

Puh…Ich hätte diese Liste endlos weiterführen können. Es gibt Millionen Gründe, sich selbst abzulehnen.

Lass uns mal gemeinsam kurz eine Blitz-Übung durchführen:

Schau mal in dich selbst hinein. Geh mal die letzten 3-4 Tage durch und überleg dir, ob du irgendwo in einer Situation einen inneren Widerstand gegen dich gespürt hast oder in der du gerne besser gewesen wärst.

Nimm dir dafür mal 2-3 Minuten...

So. Falls du jetzt sagst: „Ja, da ist etwas gewesen“, dann willkommen in einem der größten Clubs der Menschheit.

Nimm dir dieses „Ding“, dieses „Etwas“, das du an dir selbst nicht akzeptieren kannst, und behalte es beim Lesen des Artikels immer im Hinterkopf. Lass es uns gemeinsam aus der Welt schaffen.

Wie dieser Artikel aufgebaut ist:

Zuerst schauen wir in aller Kürze, wo deine mangelnde Selbstakzeptanz ursprünglich herkommt. Und danach geht’s direkt an’s Eingemachte: Wir beantworten die Frage: Wie erreicht man vollkommene Selbstakzeptanz? Abschließend besprechen wir noch eine wichtige Ecksteine, die auf dem Weg sich selbst zu akzeptieren entscheidend sind. Stelle also sicher, dass du bis zum Ende dabei bleibst!


Außerdem mit dabei ist eine kurze Übungsmethode, die du direkt mitmachen kannst und die meiner Erfahrung nach eine gigantisch große positive Auswirkung auf dich haben kann (angesichts der kurzen Zeit, die man dafür investieren muss).

Also…bist du bereit?

Dann lass uns loslegen!

Sich selbst akzeptieren: Wo steckt die Wurzel deines Problems?

Volle Selbstakzeptanz sieht so aus:

Du findest dich selbst voll und ganz in Ordnung. Du nimmst jede Ecke und Kante von dir vorbehaltslos an. Du kannst deinen Schwächen, Fehlern und „Makeln“ liebevoll in’s Auge sehen, ohne dabei Ablehnung oder Widerstand zu empfinden. Du findest, dass du es verdient hast happy und zufrieden zu sein.

Ich glaube, dass das der natürliche Zustand eines Menschen ist. Es ist also auch dein natürlicher Zustand.

Als du auf die Welt kamst, warst du die ersten Jahre voll mit dir im Reinen.

Alles war easy, alles war locker. Du hast gespielt, gefuttert, in die Windeln gepupst und die Leute um dich herum in deinen Bann gezogen.

Viele Kinder verinnerlichen im Laufe ihre Entwicklung jedoch schnell, dass sie so, wie sie sind, nicht in Ordnung.

Das klingt jetzt erstmal brutal, aber im Grunde ist es der Verlauf einer typischen Erziehung.

Ganz vereinfacht gesprochen, sah das etwa so aus: Hast du etwas gut gemacht, wurdest du gelobt. Hast du etwas schlecht gemacht, wurde mit dir geschimpft.

Wieder vereinfacht gesprochen: Je nachdem, was du getan hast, erhieltst du Zuneigung oder Ablehnung.

Womöglich hast du sogar gelernt, dass du so wie du bist noch nicht liebenswert bist, sondern dass du erst etwas leisten musstest oder dich richtig verhalten musstest, um liebenswert zu sein.

Und genau das ist die Grundlage und der Nährboden einer mangelnden Selbstakzeptanz.

Wenn du dann mit dieser Einstellung in die Schule gehst, dann werden sich diese Erfahrungen einfach nur wiederholen, bis sie sich fest eingebrannt haben.

Randnotiz: Die Schuld liegt dabei nicht bei deinen Eltern oder Lehrern. Die Art der Erziehung ist ein fester und wichtiger Teil unserer Gesellschaft. Und sie wollten immer nur das Beste für dich (zumindest bei deinen Eltern, bei den Lehrern bin ich mir nicht sicher 😉).

Und schließlich ist es wichtig, Kinder so zu erziehen, dass sie sich in die Gesellschaft einfügen.

Deshalb hatte es seinen Grund, warum du diesen „So wie ich bin, bin ich nicht genug“-Glaubenssatz mitbekommen hast.

Das Problem daran: Dieser Glaubenssatz kann dich in deiner Entwicklung extrem behindern und dich außerdem in böse Selbstzweifel bringen.

Und jetzt darfst (und solltest) du dich liebevoll damit auseinandersetzen und dich zu einem sich selbst akzeptierenden Mensch weiterentwickeln.

Wie das geht, besprechen wir jetzt:

Schritt 1: What you resist, persists!

Ein riiiiiiiesiger und super weit verbreiteter Fehler vieler Menschen (und lange Jahre lang auch mein eigener Fehler) sieht folgendermaßen aus.

Die Leute sagen sich:

„Okay...das und das gefällt mir an mir nicht. Ich ändere das jetzt und dann kann ich mich akzeptieren.“

Klassisches Beispiel: „Ich bin gerade nicht selbstbewusst genug. Ich baue mir jetzt ein starkes Selbstbewusstsein auf und dann kann ich mich endlich selbst gern haben und das Leben führen, das ich immer wollte!“

Und dann wundern sich die Leute, dass sie immer wieder gegen eine Wand laufen und nie wirklich vorwärts kommen.

Denn: Sie kommunizieren sich in diesem Moment: So wie ich jetzt bin, so bin ich noch nicht gut genug, um mich selbst zu mögen. Erst muss ich etwas erreichen, DANN bin ich gut genug. Aktuell aber noch nicht.

Das, gegen das du Widerstand leistest, wird bleiben (und vielleicht sogar noch stärker werden). Wenn du vor einer Schwäche/Makel weg rennst, wirst du niemals irgendwo ankommen.

Selbstakzeptanz sieht natürlich anders aus. Sich selbst akzeptieren, ist zu sagen:

„Ich akzeptiere die Dinge so, wie sie JETZT sind. Nicht wie so morgen sind, oder in drei Monaten oder drei Jahren, oder wie ich mir sie Nachts erträume. Ich akzeptiere mich so, wie ich JETZT im Moment bin!“

Das ist der aller erste Schritt zu ALLEM, was mit persönlicher Entwicklung zu tun hat und übrigens auch ein Grundpfeiler des positiv denken Lernens.

Schau hin! Gehe hinein in das Gefühl des Widerstandes.

Mach dir klar: Ich kann das jetzt eh nicht ändern. Geht gar nicht. Aber dieser Widerstand, der macht mich kaputt und hält mich fest. Deshalb kann ich ihn genauso gut auch loslassen.

Was passiert, wenn du das nicht tust?

Wenn du zu etwas aktiv immer wieder „nein“ sagst, dann versorgst du es mit Energie und mit viel Aufmerksamkeit! 

Und so fütterst du das, was dir an dir nicht gefällt und ziehst es aktiv in dein Leben.

Bist du zum Beispiel wenig selbstbewusst und fütterst das immer wieder mit ablehnender Aufmerksamkeit, dann wird dein Mangel an Selbstbewusstsein noch schlimmer.

Verbessern tust du deine Situation damit nicht im Geringsten. Ganz im Gegenteil.

Du musst den Widerstand loslassen.

An dieser Stelle kommt nun oft der Einwand:

„Aber wenn ich das akzeptiere, dann heiße ich meine Schwächen und Fehler ja gut!“

Oder anders gesprochen: „Wenn ich mich heute schon voll akzeptiere, dann verhindere ich ja, dass ich mich weiterentwickeln möchte/kann.“

Nein. Tust du nicht. Erstmal heißt Selbstakzeptanz NICHT, alles an sich toll zu finden. Selbstakzeptanz heißt objektiv und ohne Bewertung anzunehmen, was ist!

Und deine echte persönliche Entwicklung, kann erst dann stattfinden, wenn dieses Fundament geschaffen ist.

Persönliche Entwicklung ohne sich selbst akzeptieren ist ein Ausmerzen von Schwächen und ein Weglaufen von Dingen, denen man nicht ins Auge sehen will.

Dieser Kampf ist hart. Und du gewinnst ihn nicht.

Daher: Erst akzeptieren was jetzt im Moment IST!

sich selbst akzeptieren muss kein Kampf sein

Sich selbst akzeptieren Schritt 2: Bewusstsein entwickeln

Vielen Menschen mit geringem Selbstwertgefühl und Selbstakzeptanz geht es so, dass sie selbst gar nicht mehr wirklich merken, gegen was sie sich im Detail wehren.

Bei manchen Dingen, wie körperlichen Makeln ist es offensichtlich. Und da spürt man auch schnell: „Ich akzeptiere meine Nase nicht“, "ich akzeptiere mein Gesicht nicht“, „ich akzeptiere meine Figur nicht“ oder Ähnliches.

Schwieriger wird es, wenn es um Charaktereigenschaften oder um das eigene Verhalten geht.

Da merken wir selbst häufig nicht einmal, dass wir inneren Widerstand gegen uns leisten, denn es fühlt sich so vollkommen normal für uns anSchließlich war es nie anders und wir kennen es gar nicht anders.

Doch natürlich ist es für vollkommene Selbstakzeptanz entscheidend, erst einmal ein Bewusstsein dafür zu haben, wo innerlicher Widerstand in uns tobt.

Um diesen Dingen auf den Grund zu gehen, ist eine gewissen Auseinandersetzung mit sich selbst von Nöten. Wenn du daran mehr Interesse hast, dann lade ich dich ein in meinen kostenlosen "Selbstliebe & Selbstwert"-Kurs zu kommen. Dort nehmen wir diese Introspektive immer wieder vor. Trag dich einfach nachfolgend mit deiner besten Mail ein. Der Kurs ist für umme 😉

Beginne ab heute, mehr Bewusstsein dafür zu entwickeln, wie du mit dir selbst umgehst und wie du über dich selbst denkst.

Horche und spüre immer wieder in dich hinein! Reflektiere, was da zwischen deinen Ohren so abgeht. Hinterfrage deine Gedanken. 

Denk drüber nach, wenn du auf dem Pöttchen sitzt. Reflektiere deine Gedanken auf dem Heimweg von der Arbeit / Uni /Schule. Und spüre wenn möglich schon in den Situationen selbst in dich hinein.

Selbstakzeptanz

Und dann: Schreib dir die Dinge auf, bei denen du inneren Widerstand spürst (mach dir dafür ein Word-Dokument auf, wo du all diese Dinge niederschreiben kannst).

Mit der Zeit wird dieses Bewusstsein normal für dich werden. Und dir werden automatisch die Alarmglocken angehen, wenn sich in dir irgendwo Widerstand aufbäumt.

Dann kannst du hergehen und sagen: „Da kommt gerade Widerstand in mir auf. Ich schnaufe einmal tief durch und versuche diesem Makel an mir mit Akzeptanz und Wohlwollen zu begegnen.“

Lebe mehr und mehr nach dem Grundsatz:

So wie ich jetzt bin, bin ich absolut vollkommen und okay. Klar kann ich mich entwickeln, aber ich tue das, weil mir die Entwicklung Spaß macht und mich erfüllt und nicht, weil ich so wie ich bin nicht gut genug bin.

Das ist Akzeptanz. Einen riesigen Schritt hin zu dieser Akzeptanz machst du mit der folgenden Methode:

Sich selbst akzeptieren: Die beste Kickstarter-Methode

An dieser Stelle möchte ich dich dazu einladen, eine kleine Übung mit mir zu machen. Meiner Erfahrung nach hat diese Übung eine unglaubliche Kraft den inneren Widerstand aufzulösen. Egal, wo dein Widerstand aktuell sitzt.

Diese Übung hat mir persönlich schon oftmals den entscheidenden Anstoß dafür gegeben, Dinge kognitiv, aber auch gefühlsmäßig los zu lassen.

Im Grunde ist die Methode nicht mehr als eine zweckmäßig angepasste Version von „The Work“ von Byron Katie (ein Buch, das ich sehr empfehlen kann).

Du brauchst dafür ein Word Dokument, oder, wenn du oldschool unterwegs bist, Stift und Papier.

Lass und diese Übung nun gemeinsam JETZT machen (denn sind wir mal ehrlich: Wenn wir sie nicht jetzt machen, machen wir sie wahrscheinlich nie 😉):

Widerstand loslassen


Schritt 1


Leg dich zunächst auf eine Sache fest, die du an dir selbst nicht akzeptieren kannst. Exemplarisches Beispiel:


  • „Mein Gesicht ist hässlich! Ich wünschte mir, mein Gesicht wäre schöner!“

Schritt 2


Stell dir nun folgende Frage:


Wie fühle ich mich, wenn ich an diesem Widerstand festhalte?


Lasse bei dieser Frage deine Fantasie spielen und stelle dir vor, was dieser Widerstand immer wieder mit dir macht.


Exemplarisches Beispiel (auf das Gesicht bezogen):


  • „Ich fühle mich frustriert, unattraktiv und ungeliebt. Es raubt mir Energie und ich kann die Gesellschaft anderer nicht genießen. Außerdem leidet mein geringes Selbstwertgefühl jeden Tag darunter!“

(Gerne darfst du deine eigene Antwort hier ausführlicher gestalten.)


Schritt 3


Stelle dir nun folgende Frage:


Gibt es einen einzigen für mich gewinnbringenden Grund an diesem Widerstand festzuhalten?


Beispiel des Gesichts:


  • „Nein. Der Widerstand bringt mir nur Schmerz und Stagnation. Er raubt mir Energie und vermiest mir Erlebnisse, die eigentlich schön sein sollten. Ich habe sonst nichts Positives davon.“

Schritt 4


Abschließend nun kommt die Frage:


Wer wärst du und wie würdest du dich fühlen, wenn du diesen Widerstand loslassen würdest?


Stell dir nun mit Fantasie vor, wie es sich anfühlen würde, völlig frei von diesem Widerstand zu sein. Wie würdest du dich verhalten? Wer wärst du? Wie würdest du dich fühlen?  


Gesichts-Beispiel:

  • „Ich würde mich viel freier und selbstsicherer fühlen. Ich hätte viel mehr Lebensenergie und Freude. Mein Selbstwertgefühl würde wachsen. Ich würde mich wohler in meiner Haut fühlen. Ich wäre attraktiver und ansprechender für andere.“

BAM! Was passiert hier? Du bringst deinem Geist ganz schonend und wohlwollend bei, welche Alternativen er hinsichtlich des Widerstandes hat und wie diese aussehen.

Und unser Geist hat hier die natürliche Tendenz, sich den Weg auszusuchen, der sich besser für uns anfühlt. Und zwar ohne, dass du ihn dazu „zwingen“ musst.

Wenn du diese Aufgabe gewissenhaft und gezielt machst, wird es dir viel, viel leichter fallen alte Widerstände und Glaubenssätze los zu lassen und dich selbst mehr zu akzeptieren und echte Selbstliebe lernen zu können.

Selbstverständlich kannst du diese Methode mit allen Widerständen anwenden, die du in dir spürst.

Nachfolgend findest du nun weitere Ecksteine der Selbstakzeptanz:

Werde dein bester Freund

Vielleicht hast du schon gemerkt: Selbstakzeptanz bedeutet auch, sich selbst gegenüber freundlicher und liebevoller zu sein.

Es ist faszinieren, wie bösartig wir manchmal selbst mit uns umgehen.

Vielleicht erwischt du dich manchmal dabei, wie du dich nach einem Misserfolg selbst nieder machst: „BOAH, was bin ich nur für ein dämlicher Versager! Das hab ich ja mal richtig verbockt!“

Oder: „Du bist einfach ein unbeliebter, langweiliger Typ! Keiner mag dich!“

Denk mal drüber nach, ob du so jemals mit einem guten Freund umgehen würdest!

Wahrscheinlich nicht oder? Es würde dir im Traum nicht einfallen, jemanden den du magst so böse und direkt zu verurteilen.

Und dennoch tust du genau das MIT DIR SELBST! Und zwar ständig.

Und natürlich ist es beim sich selbst akzeptieren pures Gift, eine dermaßen feindliche Beziehung zu sich selbst zu haben.

Viel besser wäre es doch, auch in Momenten der Niederlage liebevoll mit dir selbst umzugehen und dich selbst so zu unterstützen, wie du einen guten Freund unterstützen würdest.

Und genau das ist eine super Richtlinie für den Umgang mit dir selbst:

Gehe mit dir um, wie du mit deinem besten Freund umgehen würdest!

Achte da in Zukunft drauf: Wie sprichst du mit dir, wenn du über etwas unzufrieden bist?

Und dann tausche diese bösen Worte durch liebevolle Unterstützung aus. Du wirst sehen, dass es Wunder wirkt und du dich gleich viel, viel besser fühlst.

Und das bringt mich zum nächsten Thema: Sich selbst verzeihen

Übrigens: Ich habe einen super wertvollen Kurs entwickelt, der dir dabei hilft mehr Selbstakzeptanz und ein starkes Selbstwertgefühl aufzubauen. Wenn du also Bock auf weitere hilfreiche, starke Methoden und Tipps hast, dann trag dich unbedingt in den kostenlosen "Selbstliebe & Selbstwert"-Kurs ein! Ich freue mich, wenn wir uns gleich auf der anderen Seite wiedersehen!

Entscheidungen, Fehler und Verhalten in der Vergangenheit akzeptieren

Vielleicht gibt es Dinge aus deiner Vergangenheit, die du dir selbst nicht verzeihen kannst. Stattdessen halten sie dich zurück und wecken immer wieder Schuldgefühle in dir.

Falls dem so ist: Frage dich einmal selbst:

Warum gehe ich so hart mit mir ist Gericht? Was wäre denn, wenn meine beste Freundin / mein bester Freund diesen Fehler gemacht hätte?

Würde ich ihn dann dafür auch jetzt noch verurteilen und auf ihm rumhacken?

Nein? Warum dann tust du es mit dir? Sei liebevoll mit den Fehlern, die du in der Vergangenheit gemacht hast.

Vielleicht hilft dir dieser Gedankengang dabei:

Jede Entscheidung und jede Handlung, die du in der Vergangenheit getroffen hast, hatte in dem damaligen Moment ihren Sinn. Wir treffen Entscheidungen immer mit einer für uns wohlwollenden Intention. Wir wollen uns danach besser fühlen.

Diese Entscheidung ist in genau diesem Moment mit genau den Informationen die wir hatten, die beste Entscheidung gewesen, die wir aus damaliger Perspektive fällen konnten.

Basierend auf den Erfahrungen, die du bist dahin gemacht hast, der mentalen Programmierung, die du damals hattest, dem Selbstbild das du hattest, dem Umfeld ect. war es dir damals quasi kaum möglich eine bessere Entscheidung zu fällen (oder dich besser zu verhalten).

Das heißt nicht, dass du nicht die Verantwortung für deine Handlungen tragen musst, oder nicht für deine Taten in der Vergangenheit gerade stehen musst. Aber das heißt, dass du auch Dinge aus deiner Vergangenheit akzeptieren darfst und dir verzeihen darfst.

Wenn du deinem besten Freund verzeihen könntest, dann darfst du auch dir verzeihen.

Denn sich selbst zu geißeln bringt absolut niemandem etwas und hält dich selbst zurück.

Der Weg sich selbst akzeptieren zu können, führt nur über Vergebung und Verständnis für sich selbst!

Sich selbst annehmen: Hör auf in "Kasten" zu denken!

Das tun die meisten, und du wahrscheinlich unbewusst ebenfalls: Du klassifizierst Menschen nach Wertigkeit. So wie es die Inder mit ihrem "Kastensystem" tun.

Der eine ist super erfolgreich, selbstbewusst und stark! Er ist mehr wert als der schüchterne Langzeitstudent in Semester 14.

Der eine ist sexy und gut aussehend! Er ist mehr wert als der leicht dickliche, der nicht dem typischen Schönheitsideal entspricht.

Schau mal in dich hinein und sieh nach, ob so ein Klassendenken subtil bei dir stattfindet. Es geht hier nicht darum, was du ganz bewusst über andere Menschen denkst, oder wie du sie wissentlich beurteilst.

Es geht darum, wie du andere Menschen völlig selbstverständlich und ohne es zu merken in verschiedene Wert-Schubladen steckst.

Was ist das Problem daran?

Du schiebst dich selbst ebenfalls in eine dieser Schubladen. Und an diesem Punkt geht die Rechnung dann nicht mehr auf. Denn dein Glaubenssatz verbietet es dir, dich selbst wert zu schätzen und so anzunehmen, wie du JETZT bist.

Dieser Glaubenssatz ist pures Gift. Deshalb musst du lernen zu fühlen, was du kognitiv ja eigentlich schon längst weißt: Jeder Mensch ist gleich viel wert. Ganz egal wie er aussieht, was er macht, wie er auf andere wirkt.

Und so bist du auch gleich viel wert als jeder andere.

Ein Mensch ist ein Mensch. Wenn das bei dir ankommt, dann kannst du dich selbst akzeptieren.

Selbstakzeptanz: Nicht mehr mit anderen Vergleichen

Dies hier ist eine gigantische Quelle an Schmerz, Minderwertigkeitsgefühlen und Selbstgeißelung für so viele Menschen – der immer zu währende Vergleich mit den anderen!

"Der eine kann dies besser, der andere kann das besser, der dritte hat hier mehr erreicht, als ich! Johannes ist selbstbewusster. Lisa beruflich viel erfolgreicher als ich. Und Svenja sieht viel besser aus, als ich es jemals werde."

Bei diesen Vergleichen mit anderen Menschen muss dir klar sein:

Sie hinken IMMER!

Jeder Mensch hat eine ganz eigene Geschichte und ganz eigene Erfahrungen hinter sich. Jeder Mensch hat ein individuelles Skillset und unterschiedliche Voraussetzungen.

Jeder Mensch wurde unterschiedlich gefördert und unterschiedlich erzogen!

Zwei Menschen miteinander zu vergleichen, ist wie einen Apfel und eine Selleriestange zu vergleichen: Beide erfüllen unterschiedliche Zwecke und haben unterschiedliche Stärken.

Ich hab kürzlich Sellerie gegessen. Abartig das Zeug. Richtig widerlich.

Millionen von Menschen feiern Äpfel! Kein Schwein interessiert sich für die Selleriestange!

Aber weißt du was: Sellerie ist ultra gesund. Soll sich die Selleriestange jetzt schlecht und wertlos fühlen, weil Äpfel schön süß sind?

Nein. Sellerie ist genauso eine Pflanze. Und sie hat ihre eigenen großen Stärken in einem anderen Bereich.  Selbst WENN diesen weniger offensichtliche Beachtung geschenkt wird.

Der Vergleich mit anderen Menschen hinkt gewaltig.

Dazu kommt noch:

Unser Fokus beim Vergleich mit anderen liegt fast immer auf den Dingen, wo wir noch zu schlecht sind und andere mehr erreicht haben.

Du wirst dich beim Vergleich mit anderen ganz selten auf die Punkte konzentrieren, in denen du gut bist. Das ist einfach der natürliche Fokus von Menschen, die sich selbst nicht akzeptieren.

Im Vergleich mit anderen liegt nur Selbstgeißelung und ganz, ganz selten nur etwas Positives.

Abgesehen davon ist der Vergleich mit anderen ein Fass ohne jeglichen Boden. Denn egal was du erreichst, du findest immer direkt 10 Leute, die noch weiter sind.

Und das sind dann genau die 10, auf die du dich konzentrierst. Die Leute, die du überholt hast, interessieren dich plötzlich nicht mehr.

Summa summarum: Gewöhne dir das ab, denn es ist sinnlos und destruktiv.

Sich selbst akzeptieren: Final magic words…

Ist sich selbst akzeptieren ein Projekt, das man Montags anfängt und Freitags pünktlich zum Wochenende abgeschlossen hat? Nein. Es brauch natürlich Zeit. Und es braucht Auseinandersetzung mit der eigenen Person (so wie oben beschrieben). Man muss sich selbst finden, gewissermaßen.

Es ist also ein stetig laufender Prozess. Das schöne an diesem Prozess ist jedoch, dass du ihn voll in der Hand hast. Du kannst ihn jeden Tag, jede Stunde, ja fast jede Minute positiv beeinflussen.

Du kannst dich in jeder Situation, mit jeder Handlung und jedem Urteil über dich selbst für dich selbst entscheiden. Und das ist schön.

Einziges Manko an der Sache: Wir Menschen sind faul und vergesslich 😊.

Gewonnene Erkenntnisse und Vorsätze für die Zukunft verblassen schon nach kürzester Zeit. Bestimmt kennst du das von dir selber.

Kurz was gegoogelt, nen geilen Artikel gelesen, hoch inspiriert gewesen, hoch motiviert gewesen und bereit die Dinge anzupacken....zwei Tage später: alles vergessen, Motivation und Inspiration weg.

Genau deshalb habe ich einen Kurs erschaffen, der dich immer mit neuer Inspiration versorgt und dich daran erinnert den Pfad der Selbstakzeptanz und des Selbstwertgefühls nicht zu verlassen.

Lass uns diesen Weg gemeinsam gehen! Ich würde mich freuen! Trag dich einfach unten mit deiner besten Emailadresse ein und wir sehen uns gleich auf der anderen Seite wieder!

Ich freu mich,

dein Chris

Geringes Selbstwertgefühl – 6 wundersame Lifehacks, die dich befreien

Geringes Selbstwertgefühl - 6 wundersame Lifehacks, die dich befreien!

Geringes Selbstwertgefühl

Lieber Leser, ich fühle mit dir. Denn wo du heute stehst, da stand ich vor nicht all zu langer Zeit selbst. Und ich weiß, genau wie du: Ein geringes Selbstwertgefühl zu haben ist schmerzhaft. Und es gibt viele Momente, in denen das Leben kaum lebenswert erscheint. In diesem Artikel jedoch zeige ich dir bewährte Methoden, die dich da zuverlässig rausholen. Gehen wir es gemeinsam an!...

Sich selbst abzulehnen, oder nicht zu mögen, ist fast das Schlimmste, was ein Mensch sich selbst antun kann. Denn ein Mensch mit einem geringen Selbstwertgefühl wird sich immer gemäß dieses Gefühls verhalten. 

Es ist ein Gefühl, das uns in jeder Sekunde unseres Lebens ganz subtil (und oft unterbewusst), aber dennoch bestimmt fühlen lässt, was wir wert sind.

Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Erfolge bei der Partnersuche, Erfolge im Berufsleben und im sozialen Umfeld – all diese Dinge ziehst du quasi von alleine in dein Leben, wenn dein tief in dir sitzendes Gefühl dir sagt: „Das bin ich wert!“

Und ganz genau deshalb gibt es eigentlich kaum wichtigere "Arbeit" im Leben eines Menschen, als die "Arbeit" an dem eigenen Selbstwertgefühl.

Es geht dabei darum, dieses tief in dir sitzende Gefühl zum Positiven zu verändern. Stück für Stück.

Die gute Nachricht ist nun: Du kannst schon jetzt gleich damit Anfangen und es werden sich alleine im Laufe dieses Tages schon mindestens 10 Möglichkeiten bieten, dein Selbstwertgefühl positiv zu beeinflussen.

Das vermeintlich „Schlechte“ daran: Die Arbeit an einem starken Selbstwertgefühl braucht Zeit und - gerade am Anfang - viel Aufmerksamkeit.

In diesem Artikel teile ich 6 machtvolle Wegweiser mit dir, die dich zielsicher auf den richtigen Weg zu einem superstarken Selbstwertgefühl führen.

Also – ohne viel Gerede: Legen wir direkt los!

Geringes Selbstwertgefühl Hack #1: Stehe zu deiner Energie! 

Dieser Punkt hier war ein Game-Changer für mich damals! Und was für einer!

Wie ist es, wenn man 24/7 mit einem geringen Selbstwertgefühl durch die Gegend läuft?

Nicht so prall natürlich! Es raubt einem Energie. Man fühlt sich oft antriebslos oder ohne Energie! Ich nehme mal an, dass du nicht am Fließband mega gut drauf oder super gesellig bist (sofern du wie ich damals unter einem geringen Selbstwertgefühl leidest).

Stattdessen fühlst du dich vielleicht oftmals eher introvertiert, willst nicht besonders viel kommunizieren, bist schlecht gelaunt, schlapp oder einfach überfordert.

All zu viele Menschen mit einem geringen Selbstwertgefühl akzeptieren diese Launen oder Verhaltensweisen an sich jedoch nicht. Wenn sie jemanden treffen, oder mit jemandem im Gespräch sind, wehren sie sich innerlich gegen ihren eigenen Gemütszustand.

Sie versuchen lustig zu sein, gut drauf zu sein, kommunikativ zu sein, oder selbstbewusst zu sein.

Denn man will ja gefallen! Man will ja punkten bei der anderen Person. Man will ja gut dastehen.

Was passiert aber?

Zwei Dinge:

  • Du kommst nicht gut rüber, denn du bist unauthentisch und weit weg von deiner inneren Mitte. Du bist verkrampft und fühlst dich unwohl. Und das kommt einfach rüber! Den Respekt, den du dir also ersehnst, bekommst du nicht.
  • Du verleugnest dich selber! Du nimmst dich nicht an, so wie du bist. Du stellst die Meinung des anderen über dich über deine eigene Meinung über dich. Und das wiederum treibt dein geringes Selbstwertgefühl noch weiter in die Tiefe.

Was solltest du stattdessen tun?

Ganz einfach:

Wenn du dich schüchtern fühlst: Sei schüchtern!

Wenn du dich unsicher fühlst: Sei unsicher!

Wenn du dich traurig fühlst: Sei traurig!

Wenn du dich müde fühlst: Sei müde!

Wenn du dich unkommunikativ fühlst: Sei unkommunikativ!

Lass es zu. Akzeptiere deine Stimmung und kämpfe nicht dagegen an.

Natürlich musst du es dem anderen nicht auf die Nase binden. Natürlich musst du keine Fresse ziehen wie 10-Tage Regenwetter. Aber du solltest deine eigene Stimmung oder Verfassung auch nicht ablehnen.

Dabei geschehen dann einige erstaunliche Dinge:

  • Du stellst deine eigene Meinung über dich über die Meinung des anderen. Und das stärkt dein Selbstwertgefühl.
  • Du nimmst dich in dieser Situation so an, wie du bist! Du akzeptierst dich so wie du bist! Auch das stärkt dein Selbstwertgefühl.
  • In dem Moment, indem du nicht mehr versuchst eine Rolle zu spielen wirst du entspannter. Und du wirst plötzlich feststellen, dass die Situation dann plötzlich gar nicht mehr so unangenehm ist und du dich sofort besser fühlst.
  • Du wirst authentischer und einfach mehr DU. Und unabhängig davon, dass du schlecht drauf bist, gibt du dadurch ein besseres Bild ab, als wenn du dich verstellt hättest.

Wichtig an dieser Stelle: Es ist ein Prozess. Du wirst nicht im nächsten Gespräch total lässig und du selbst sein. Verhaltensweisen brennen sich ein in deinen Körper und in dein Denken. Gib dir also Zeit dafür, deine Energie mehr und mehr so zu akzeptieren wie sie ist.

Niedriges Selbstwertgefühl Hack #2: Lerne, dich zu akzeptieren!

Dies hier ist der erste Schritte überhaupt, den du unternehmen solltest.

Eventuell lehnst du aktuell gewissen Dinge an dir ab! Sei es deine Figur, dein Bauch, dein Gesicht, deine Verhaltensweisen, Fehler, die du in der Vergangenheit gemacht hat, oder Schwächen, die du hast.

Du kannst dich einfach nicht damit anfreunden und versuchst diese Dinge an dir zu verdrängen, nicht zu zeigen und am besten selbst so selten wie möglich hinzusehen.

Genau diese Ablehnung steht dir im Hinblick auf die Transformation eines geringen Selbstwertgefühls zu einem starken Selbstwertgefühl kolossal im Weg.

Ein Grundsatz der Persönlichkeitsentwicklung und Aufbaus eines guten Selbstwertgefühls ist:

Sich selbst akzeptieren zu können, die die fundamentalste Grundlage für ein starkes Selbstwertgefühl.

Denn was passiert hier?

Du stemmst dich gegen die Realität! Du stemmst dich gegen etwas, das im Moment einfach so IST wie es ist und das du im Moment nicht verändern kannst.

Und damit gehen zwei Probleme einher:

Erstens, ist der Kampf gegen Dinge, die sich nur schwer (oder sogar gar nicht) verändern lassen, extrem Energie-zehrend und aufreibend. Das tut dir einfach nicht gut!

Zweitens: Persönliche Entwicklung ensteht IMMER auf Grundlage der Selbstannahme. Wenn du selbstbewusster werden willst, muss du erstmal deinen Frieden mit deiner Unsicherheit schließen. Wenn du ein starkes Selbstwertgefühl aufbauen willst, lerne dich erst einmal auch mit einem geringen Selbstwertgefühl anzunehmen.

An diesem ersten Schritt führt kein Weg vorbei.

Es ist also an der Zeit damit zu beginnen die Dinge an dir so zu akzeptieren, wie sie sind.

Womöglich sagst du jetzt: „Ja aber wie soll ich das denn akzeptieren, wenn ich das total furchtbar finde? Ich bin nun mal dick/klein/unsicher/[Adjektiv deiner Wahl] und das finde ich scheiße.“

Es geht nicht darum, alles an dir vorbehaltslos toll zu finden. Nein. Das tut wahrscheinlich keiner.

Es geht aber darum, den Dingen einfach in’s Auge zu sehen und sie einfach anzunehmen, wie sie sind und sie nicht mehr zu verstecken und innerlich gegen sie anzukämpfen.

Auch hier gilt wieder: Das Ganze ist ein Prozess. Es erfordert Übung und es erfordert, dass du dich immer wieder daran erinnerst, dich selbst zu akzeptieren.

Zum Thema Selbstakzeptanz habe ich eine ausführliche Anleitung geschrieben. Du findest sie hier: sich selbst akzeptieren.

Niedriges Selbstwertgefühl - Hack #3: Lerne, dass deine Meinung die Wichtigste ist! 

Was will ich damit genau sagen?

Menschen mit einem geringen Selbstwertgefühl geben der Meinung anderer unglaublich viel Bedeutung.

Sie finden es enorm wichtig, was andere über sie denken.

Warum ist das so?

Jemand, der ein geringes Selbstwertgefühl hat, sehnt sich nach Bestätigung und Annahme von außen. Er sucht im Außen das, was er sich selbst von innen nicht geben kann.

Und so werden andere Menschen zur einzigen "schnellen" Quelle für Bestätigung, die man von sich selbst nicht bekommt.

Wahrscheinlich ist es aktuell so, dass du dein Selbstwertgefühl aus dem ziehst, was andere Leute über dich denken!

Im Umkehrschluss heißt das: Dein Handeln ist davon geleitet, was dir Bestätigung im Außen gibt.

Klassisches Beispiel ist der Mann, der unzähligen Frauen hinterherjagt und nie zur Rast kommt. Er braucht die Bestätigung der Damen um sich wertig zu fühlen. Aber es ist nie genug. 

Und kommt auch nur eine Abfuhr, dann fällt dieses Pseudo-Selbstwertgefühl wie ein Kartenhaus in sich zusammen.

Das Problem ist folgendes:

Dein Selbstwertgefühl hängt von den anderen ab. Entsprechend tust du fast alle Dinge in deinem Leben unterbewusst und indirekt für andere. Aber nicht für dich selbst.

Ich zum Beispiel habe jahrelang eine tolle Karriere in der Wirtschaft angestrebt. Ich habe studiert, ich habe gepaukt und Praktika gemacht. Hab ich das für mich getan? Nein! Ich habe es dafür getan, um einmal viel Anerkennung zu erhalten (wovon ich mir unterbewusst ein hohes Selbstwertgefühl versprochen habe).

Das wesentliche Problem ist aber:

Jedes Mal, wenn du etwas für die Anerkennung anderen Menschen tust, kommunizierst du dir unterbewusst:

„Ich bin es nicht wert die Dinge zu tun, die ich für MICH will. Die Meinung anderer mehr wert als das, was ich will.“

Mit diesem Umgang mit dir selbst kannst du noch so viel Erfolg haben….es wird nie genug sein.

Weitergedacht heißt das: Solange du dich von der Meinung anderer abhängig machst, wirst du niemals ein hohes Selbstwertgefühl erlangen und Selbstliebe lernen können.

Deshalb rennen auch so viele Menschen der großen Karriere hinterher. In ihrer Vorstellung sind sie dann glücklich und zufrieden, wenn sie etwas erreicht haben. Und wenn sie dann endlich mal irgendwo angekommen sind, stellen sie nach einer kurzen Zeit der Euphorie fest, dass sich überhaupt gar nichts verändert hat.

Denn sie haben es nicht für sich getan. Das tiefe Gefühl der eigenen Wertigkeit ist auf dem gleichen Stand wie vorher.

Deshalb ist es wichtig, von heute an zu verstehen:

DEINE Meinung über dich selbst ist die WICHTIGSTE Meinung, die es jemals geben wird.

Und genau deshalb ist es wichtig für dich, in kleinen Schritten immer mehr auf deine eigenen Bedürfnisse zu hören.

Natürlich geht das nicht von heute auf Morgen. Auch das ist wieder ein Prozess.

Du gehst diesen Prozess, indem du deine Handlungen und Entscheidungen im Alltag immer wieder hinterfragst:

„Für wen mache ich das gerade? Für mich? Oder für jemand anderes?“

Hack #4: Bekomme Ecken und Kanten!

Wenn du ein geringes Selbstwertgefühl hast, sagst du aktuell vermutlich zu allem „Ja“ und „Amen“.

  • Es fällt dir schwer „nein“ zu sagen, wenn jemand etwas von dir will.
  • Wenn jemand in einem Gespräch eine andere Meinung wie du hat, hältst du deine Meinung zurück, schwächst sie stark ab, oder gibst dem anderen einfach Recht.
  • Generell hältst du dich mit deiner Meinung eher zurück, weil du bloß nicht negativ auffallen willst, oder überhaupt auffallen willst.
  • Im sozialen Umfeld beteiligst du dich nur sehr verhalten an Entscheidungsfindungen, weil du nicht das Gefühl hast, dass deine Meinung etwas wert ist.

Gewöhne dir schrittweise an, mehr und mehr für deine eigene Meinung einzustehen! Immer häufiger zu sagen, was du denkst, was du willst, was du fühlst.

Du zeigst dir damit selbst: Ich bin es mir wert meine Meinung zu kommunizieren. Ich bin es mir wert für die Dinge einzustehen, die ich will oder richtig finde.

Und das hat nichts damit zu tun ein A****loch, oder ein Egoist zu sein. Ganz im Gegenteil!

Du entwickelst gesunde Ecken und Kanten, für die Leute dich respektieren können und für die ganz besonders DU SELBST dich respektierst.

Und ja: Stell dich auf Gegenwind ein von deinem bisherigen Umfeld. Klar sind die Leute überrascht, wenn von dir plötzlich eine größere Portion "Meinung" kommt als sonst. Aber sie werden sich daran gewöhnen.

Achja, muss ich es noch dazu erwähnen? Auch dieser Weg ist ein Prozess. Du wirst dich von Mal zu Mal wohler damit fühlen, auf deine eigene Meinung zu hören.

Hack #5: Freunde dich mit deinem kleinen Teufel an!

Vielleicht kennst du ihn schon, deinen guten alten inneren Kritiker! Der innere Kritiker ist die Stimme, die dich andauernd für jeden Scheiß runtermacht.

Es ist die Stimme, die dir sagt: „Ich bin doch ein Versager! Ich bin ein Loser! Ich bin einfach ein langweiliger Mensch!“

Der innere Kritiker ist die Stimme, die immer weiß

  • „Das schaffe ich doch eh nicht, da bin ich viel zu schlecht dafür!“.
  • "Jetzt hast du den Bus schon wieder verpasst? Wie kann man nur so verballert und inkompetent sein?"
  • "Kannst du nicht einmal stinknormal mit einer Person reden? Musst du es immer versauen?"
  • "Du bist der Einzige weit und breit, der so bedäppert ist wie du!"

Wann immer mal was schief läuft, dann ploppt der innere Kritiker direkt auf und sagt: „Ich hab’s ja gleich gewusst!“

Auch wenn du versuchst an dir zu arbeiten kommt dir innere Kritiker gerne mal um die Ecke: „Was mache ich da eigentlich für einen Blödsinn? Das bringt doch eh nichts! Das ist nur total seltsam und befremdlich.“

Der innere Kritiker hat es sich zur Aufgabe gemacht, dich so gut es geht ganz, ganz tief in deiner Komfortzone zu halten und dafür zu sorgen, dass du möglichst passiv bleibst.

Und dabei meint er es "eigentlich" nur gut mit dir. Denn er versucht dich davor zu bewahren, dass du dich in Situationen begibst, die dir unbekannt sind und in denen du dich potentiell schlecht fühlen könntest.

Das Problem ist: Wer in seiner Komfortzone bleibt, der kann nicht wachsen und kann kein starkes Selbstwertgefühl aufbauen.

Und deshalb musst du eine neue Art und Weise erlernen, mit deinem inneren Kritiker umzugehen:

Wie du mit dem inneren Kritiker umgehst


1.

Lerne ihn kennen! Viele Menschen nehmen den inneren Kritiker als ein Teil ihrer selbst wahr. Sie identifizieren sich mit ihm. Sie denken, sie wären der innere Kritiker und hinterfragen ihn deshalb nicht. Doch der innere Kritiker ist nichts anderes als ein fest in dir eingebrannter Gedankengang. Und du bist nicht das, was du denkst. Lerne deshalb, den inneren Kritiker "von außen" zu betrachten und dich nicht mehr mit ihm zu identifizieren. Lerne ihn kennen und beobachte, was er zu sagen hat.


2.

Wenn es dir gelingt, dass du den inneren Kritiker nicht mehr als einen Teil von dir siehst, dann kannst du Anfangen ihm liebevoll zuzuhören. Gleichzeitig hörst du auf, ihn so bierernst zu nehmen, wie früher. Lass ihn zu Ende reden und freunde dich schon mal mit ihm an, denn er wird dich dein Leben lang begleiten.


3.

Es kommt der Punkt, an dem du, sobald eine negative Stimme in dir aufkommt, sofort deine „innerer-Kritiker“-Alarmglocken angehen. Jetzt kannst du beginnen, den negativen Aussagen des Kritikers positive Aussagen entgegen zu setzen! In etwa so:
Innerer Kritiker: „Das schaffe ich doch eh nicht!“
Du: „Weiß ich wirklich, dass ich das nicht schaffen kann? Kann ich mir faktisch sicher sein, dass ich das nicht schaffe? Oder ist es nur der innere Kritiker der mich pauschal runter macht? Ich glaube, ich kann es durchaus schaffen! Nur direkt aufzugeben und in meiner Komforzone rumzugammeln ist jetzt keine Option mehr für mich!“

Hack #6: Verschiebe deine Aufmerksamkeit!

Viele Menschen sind Weltmeister darin, sich selbst zu striezen und voran zu treiben. Egal was sie haben, es ist nicht genug. Egal was sie erreichen, es genügt noch nicht. Sie finden tausend Dinge und Gründe, warum sie noch nicht gut genug sind.

Und so wird das Gefühl des "nicht genug seins" und des "nicht genug habens" zur Realität. Doch in Wahrheit ist es nichts anderes als eine verzerrte Wahrnehmung auf die Realität.

Vielleicht hast auch du schon seit Jahren eine Brille auf, durch die alles viel, viel schlechter erscheint, als es eigentlich ist.

Verschiebe deine Aufmerksamkeit und stelle fest, was jetzt schon alles absolut toll an dir ist! Stelle fest, was du in deiner Vergangenheit schon alles erreicht hast. Stelle fest, warum du jetzt schon ein liebenswerter Mensch bist!

Stelle auch fest, was du jetzt schon alles hast und dass du eigentlich kein Quäntchen mehr brauchst um zufrieden zu sein. 

Verschiebe deine Aufmerksamkeit auf das was du hast und worin du schon gut bist, anstatt immer nur auf den Mangel zu achten.

Diese Form des positiven Denkens ist eine relativ wichtiger Pfeiler beim Aufbau eines starken Selbstwertgefühls. Viele Methoden und Tipps, wie du das in deinen Alltag integrieren kannst, findest du im "Selbstwert & Selbstliebe"-Onlinekurs, in den du dich weiter unten in diesem Artikel kostenlos eintragen kannst.

Die absolute Basis (nochmal): Alles ist ein Prozess! 

Einer der größten Fantasien so vieler Menschen da draußen ist es, dass sie ihr altes "Ich" innerhalb kürzester Zeit hinter sich lassen und plötzlich, quasi von heute auf Morgen diese neue Person sind, der alles leicht fällt!

Diese Leute kaufen sich arm an Produkten und Büchern, die ihnen genau das versprechen.

Und was passiert dann? Erstens: Bedingt durch die falschen Erwartungen fehlt die Ausdauer an der Sache dran zu bleiben. Und zweitens:  Es entsteht überhaupt keine Veränderung, weil sie einfach nur vor ihrem alten "Ich" flüchten wollen und nicht sich selbst akzeptieren können und nicht lernen sich selbst zu lieben.

Lass uns damit kurz aufräumen: Es gibt keine schnelle Transformation. Sorry!

Alles, was im Leben wirklich erstrebenswert ist, braucht Zeit und Einsatz.

Das ist ein guter Satz, an dem man sich orientieren kann.

Nimm den Weg zu einem starken Selbstwertgefühl wirklich als einen Prozess wahr, den du langsam aber stetig gehst, den du aber auch wirklich genießen kannst.

Du kannst dich nicht erst gut fühlen, wenn du den Prozess "durchlaufen hast", du kannst dich schon jetzt gut fühlen. Auf der Basis einer vollen Selbstannahme und Selbstliebe ist der Weg zu einem starken Selbstwertgefühl von Anfang an erfüllend und schön!

In meinem kostenfreien "Selbstliebe & Selbstwert" - Onlinekurs gehen wir diesen Weg von Anfang an gemeinsam. 

Ich gebe dir darin dauerhafte Impulse, Motivation und Inspiration, damit du immer am Ball bleibst und zuverlässig deine Ziele erreichst.

Lass mich dein Wegbegleiter sein und lass uns diesen Weg gemeinsam gehen!

Trag dich einfach unten ein und ich freue mich, dich auf der anderen Seite gleich wieder zu sehen!

Sich selbst finden: 5 pragmatische Tipps, die noch heute helfen können!

Sich selbst finden: 5 pragmatische Tipps, die noch heute helfen können!

sich selbst finden

Gehen dir auch ab und an solche Fragen durch den Kopf:

  • Was macht mich aus?
  • Wie sieht der Lebensweg aus, der mich wirklich glücklich macht und erfüllt?
  • Wer bin ich in den Augen anderer?
  • Was macht mein Verhalten aus?
  • Was macht mich einzigartig?
  • Wo liegen meine echten Stärken und Schwächen?

Falls dir diese Fragen bekannt vorkommen, dann darfst du dich hier richtig fühlen.

Sich selbst finden ist einer der wichtigsten Prozesse eines Menschenlebens. Wer diesen Prozess anstößt, erfährt viel mehr Glück und Erfüllung in seinem Leben, kann positiver denken, führt intensivere Beziehungen und hat mehr Spaß am Umgang mit anderen Menschen und der Außenwelt.

Die Selbstfindung ist die allerwichtigste Voraussetzung für Selbstakzeptanz, Selbstliebe und die Findung eines Lebensweges, der zu einem passt.

Und wie genau du diesen Prozess zuverlässig anstößt, das erfährst du in diesem Artikel!

Sich selbst finden wird nicht selten verkompliziert. Viel zu häufig findet man in entsprechenden Ratgeber-Artikeln wage, unkonkrete Tipps und „esoterische Ausführungen“, die dem Suchenden nur noch mehr Fragezeichen ins Gesicht zaubern als vorher.

Ich glaube nicht an diesen Weg. Ich finde: Zumindest der Einstieg muss pragmatisch sein. Damit JEDER einen Zugang findet.

In diesem Artikel findest du deshalb deutliche und konkrete Hinweise, sowie pragmatische Tipps (genauer gesagt 6 Tipps), damit du noch heute diese fabelhafte Reise zu deinem eigenen Kern und einem erfüllten Leben beginnen kannst.

Ok, lass uns durchstarten. Und wie so oft im Leben beginnen wir mit der wichtigsten Grundlage vorweg (die ich bewusst kurzhalte, weil ich Pragmatismus und Deutlichkeit versprochen habe):

Sich selbst finden: Suche am richtigen Ort!

Warum ist die Selbstfindung eigentlich so ein großes Thema heutzutage? Warum wohl ist es so, dass so viele Menschen „ungefunden“ durch diese Welt geistern?

Die Antwort ist banal und einleuchtend:

Wir bekommen heutzutage weder gezeigt, noch vorgelebt, wie man sich mit sich selbst beschäftigt. Beginnend in der Schule fangen wir damit an, und mit den verschiedensten Materien zu beschäftigen. Wir schauen viel nach außen, aber nie nach innen.

Dazu kommen einfach unendlich viele externe Verlockungen und Stimuli in der Außenwelt. Wo man auch hingeht und was man auch tut: Wir haben überall die Möglichkeit uns auf 10 verschiedene Weisen kognitiv zuzuballern (und werden auch dazu verleitet). 

Sei das mit mit Musik, Whatsapp, Netflix, Social Media, Außenwerbung, Schaufenstern, ect….Unsere Aufmerksamkeit ist zu 99% nach AUßEN gerichtet. Und damit an einem Ort, an dem wir eine Sache nicht finden:

Uns selbst.

Wer sich selbst finden will, der muss bereit sein, Zeit dafür zu investieren, seine Aufmerksamkeit nach innen zu richten. Auch wenn die Verlockung der „externen Unterhaltung“ extrem groß ist.

Anders geht es nicht. Das ist das erste wichtige Learning, das du an dieser Stelle mitnehmen solltest.

Ok. Aufmerksamkeit nach innen richten...klingt schwammig. Was genau heißt das?

Eine erste gute Idee bekommst du in Tipp Nummer 1:

Tipp 1 (sehr wichtig): Setze dich mit deinen Werten auseinander

Jeder Mensch hat ihn: Seinen eigenen, ganz individuellen Mix aus verschiedenen Werten und Ausprägungen dieser Werte.

Was genau sind Werte? Vereinfacht gesagt ist ein Wert nichts anderes als etwas sehr, sehr Grundlegendes, das dir sehr wichtig ist. Diese Werte bilden sich im Laufe deines Lebens durch verschiedenste Erfahrungen, die du gemacht hast und die Erziehung deiner Eltern. Und natürlich können sich diese Werte mit der Zeit auch wieder verändern.

Hier ein, zwei Beispiele dafür, was ein Wert ist, und was nicht:

Ist ein schickes Auto ein Wert? --> Nein!

Materialismus? --> JA!

Dein Lebenspartner? --> Nein!

Intimität, Vertrauen, Hingabe...? --> JA!

Damit du eine Idee bekommst, hier erstmal eine Liste über verschiedene Werte (die zufälligerweise mein sehr weit gefasster persönlicher Wertemix sind 🙂 ):

  • Authentizität
  • Ehrlichkeit
  • Freiheit
  • Loyalität
  • Respekt
  • Dankbarkeit
  • Pflichtgefühl
  • Pünktlichkeit
  • Abenteuer
  • Spaß
  • Achtsamkeit
  • Altruismus
  • Anerkennung
  • Aufgeschlossenheit
  • Gesundheit
  • Idealismus
  • Offenheit
  • Optimismus
  • Selbstvertrauen
  • Eine Übung zur ersten Identifikation deiner wichtigsten Werte

    Das Internet bietet eine Reihe von Werte-Listen, die dir am Anfang stark helfen können. Ich kann dir zum Beispiel diese hier empfehlen.

    Nimm dir diese Liste an Werten und schaue, welche dich beschreiben, welche dir wichtig sind, welche dein Handeln beschreiben, welche dir am Handeln anderer Menschen wichtig sind und welche dir total am A**** vorbei gehen.

    Schreib dir jeden Wert, mit dem du dich identifizieren kannst, heraus!

    Wenn du das gemacht hast, wirst du feststellen, dass das erstmal viel zu viele sind, um etwas Handfestes damit anzufangen. Zwar ist jeder Wert mehr oder weniger ein Teil von dir. Du willst aber herausfinden, welche Werte für dich ELEMENTAR sind! Dampfe dir diese Liste also zusammen und schaue, auf wie viele elementare Werte du sie herunterbrechen kannst (ca. 5).

    Bei mir sieht das dann etwas so aus:

    • Freiheit
    • Spaß
    • Achtsamkeit
    • Selbstvertrauen
    • Dankbarkeit

    Du bekommst beim Streichen der "überflüssigen" Werte immer recht schnell ein gewisses „Gefühl“, ob das Streichen richtig war oder nicht. Lass dich beim Zusammendampfen von deinem Bauchgefühl leiten.

    Konkrete Vorteile für dich durch diese Übung:

    • Es fällt dir VIEL leichter wichtige (aber auch unwichtige) Entscheidungen zu fällen.
    • Du lernst dich selbst besser kennen.
    • Du lernst das zu tun, was gut für dich ist.
    • Du kannst dein Leben besser in Bahnen lenken, die dich erfüllen und zu dir passen.

    Es ist hier nicht entscheidend, dass du DIE 5 Werte findest, die dich beschreiben. In meinen Augen gibt es nicht DIE 5 Werte (sind von Zeitpunkt im Leben und den Umständen abhängig und können sich auch verändern). Es geht eher darum, ein erstes Gespür zu bekommen, dass du mit der Zeit und mehr und mehr Selbstreflexion immer weiter verfeinern kannst.

    Es geht hier darum einen Startschuss zu haben, der deinen Fokus auf deine Werte (und damit auf dein Inneres) schärft!

    Tipp 2: Finde heraus, was du wirklich willst im Leben

    Ich weiß...das klingt jetzt erstmal nach einem Tipp aus der Kategorie "leicht dahergesagt, aber schwer umgesetzt!"

    Natürlich kann man aus der Frage "Was will ich vom Leben?" grundsätzlich wieder ein unglaubliches Abitur machen.

    Die große Frage aller Fragen!

    Der ein oder andere verbringt Jahre damit, sich diese Frage genauestens detailliert zu beantworten. Jahre, die er in die Umsetzung hätte investieren können. Jahre, in denen er hätte glücklicher sein können.

    Wir machen es aber - gemäß der Devise dieses Artikels (und allgemein dieses Blogs) -wieder etwas fokussierter und pragmatischer.

    Und zwar mit dieser einfachen Übung:

    Der perfekte Tag


    Ich möchte dir empfehlen, dir für die Übung locker mal 45 Minuten Zeit zu nehmen. 45 Minuten ist viel verlangt, ich weiß. Aber ich weiß noch, wie diese Übung mein Leben sehr stark beeinflusst hat und wie ich mein Leben danach neu ausgerichtet habe. 


    Deswegen möchte ich nicht, dass du hier Potential verschenkst, nur um ein paar Minuten Zeit zu sparen.


    Schnapp dir Stift und Zettel (oder Word-Dokument und Tastatur). Stell dir vor, wie du in Zukunft dein absolutes Traumleben führst. Alle Wünsche, alle Träume, alle Bedürfnisse, die du hast, sind erfüllt. Stell dir nun folgende Frage:


    • „WIE sähe der perfekte Tag in diesem Leben aus?"

    Sinniere ein bisschen darüber, welche Elemente wohl wichtig wären. Male dir jeden einzelnen Tagespunkt aus! Hier ein paar Fragen zur kreativen Anregung:


    • An welchem Ort bist du (welches Land? Urbane oder ländliche Region? Natur? Gebäude?...)
    • Wann wachst du auf?
    • Was isst du zum Frühstück und mit wem?
    • Was machst du am Morgen und Vormittag?
    • Was machst du den restlichen Tag über?
    • Wie sieht deine Abendgestaltung aus?
    • Wo kommt dein Geld her?
    • Wie viel arbeitest du?
    • Welche Menschen sind in deiner unmittelbaren Umgebung?
    • Welchen Tätigkeiten gehst du nach?
    • Welchen materiellen Wert hast du in deinem Leben?
    • Welche theoretischen Optionen bräuchtest du, damit dieser Tag perfekt sein könnte (anders ausgedrückt: Welche Dinge tust du nicht unbedingt, aber es ist dir dennoch wichtig, dass du sie theoretisch tun KÖNNTEST)?

    Schreib dir diesen perfekten Tag so detailliert wie möglich auf!

    Du bekommst so eine ziemlich gute Idee, in welche Richtung dein Leben gehen sollte und was dir für dein Leben wichtig ist.

    Wieder geht es nicht darum DEN EINEN Tag ausfindig zu machen. Und es geht auch nicht darum, dass dieser Tag realistisch sein muss.

    Es geht vielmehr darum, mehr über dich und deine Wünsche und Ziele im Leben zu erfahren und etwas besser zu verstehen, was du eigentlich suchst!

    Ich zum Beispiel dachte lange Zeit in meinem Leben: "Ich muss REISEN. Ich muss die Welt erkunden. Das ist das wichtigste für mein Leben."

    Nachdem ich diese Übung gemacht hatte, stellte ich aber fest:

    "Es ist nicht das Reisen, das ich unbedingt will. Es ist die Freiheit, das tun und lassen zu können, was ich möchte und nicht zwingend an einen Ort gebunden zu sein."

    Ich habe bei dieser Übung festgestellt, dass ich enge und gute Freunde um mich brauche. Ich habe festgestellt, dass mein perfekter Tag niemals ohne ausgelassenen Spaß stattfinden könnte und niemals mit einem geringen Selbstwertgefühl oder schwacher Selbstliebe stattfinden könnte.

    Und siehe da: Wenn ich mir meine wichtigen Werte im Leben anschaue, dann überschneidet sich da so einiges! Das ist absolut erstaunlich.

    Tipp 3: Zu sich selbst finden bedeutet auch, sich das RECHT heraus zu nehmen, sich selbst zu vertrauen.

    Sich selbst finden

    Was genau meint diese Überschrift?

    Viele Menschen, die sich selbst nicht gefunden haben, messen der eigenen Meinung wenig Wert bei. Und Sie nehmen sich die Meinung anderer extrem zu Herzen oder schätzen sie als sehr wichtige Gradmesser ein. Dabei wird die eigene Meinung, Überzeugung und Einstellung herabgewertet, bzw. nicht wirklich wahrgenommen.

    Das ist nicht nur furchtbar für dein Selbstwertgefühl, sondern hält dich auch auf Distanz zu deinem wahren Kern.

    Gönne dir in nächster Zeit einfach mal, dich in jeder möglichen Situation zu fragen:

    • Was will ICH eigentlich?
    • Was denke ICH eigentlich darüber?
    • Wie schätze ICH diese Situation ein?
    • Warum tue ich was ich tue?

    Und dann nimm dir das Recht heraus deine Meinung, Einstellung und Überzeugung zur wichtigsten zu machen, ihr zu vertrauen für sie einzustehen und danach zu handeln.

    Du lernst so, deine eigene Meinung, deine Einstellung und deine Werte zuerst überhaupt erstmal im Alltag zu spüren, und sie in einem zweiten Schritt anzunehmen.

    Und du nimmst wahr, wie du dich auf dieser subtilen, grundlegenden Ebene der Einstellungen und Werte von anderen Menschen unterscheidest (und das ist natürlich nicht negativ, sondern super positiv und ganz normal).

    Tipp 4: Mache Dates mit dir selbst aus

    Finde mindestens 2 Termine die Woche (gerne auch mehr), in denen du skrupellos Zeit mir dir selbst verbringst.

    Und mit skrupellos meine ich ohne jegliche Ablenkung oder große kognitive Beanspruchung. Keine Musik, kein Handy, kein Laptop, keine Freunde, keine sozialen Medien. Nur DU und dein Innenleben.

    Du brauchst dabei nicht regungslos in einem leeren Zimmer sitzen und an die Wand starren. Nur solltest du genug Aufmerksamkeit für dich selbst, deinen Körper und deine Gedanken übrig haben.

    sich selbstfinden durch alone time

    Anregungen für das erste Dates mit dir selbst:

    • Koche dir selbst dein Lieblingsgericht (auch wenn das lange dauert).
    • Mache einen Spaziergang durch den Park/Wald/Natur.
    • Gehe alleine Essen.

    Beobachte dabei, wie du dich mit dir selbst fühlst. Halte die Gefühle und Gedanken in dir aus und schaue genau hin, was da in dir aufkommt.

    Nimm dir dir gegenüber dabei eine Haltung ein, als wärst du eine Person, die du gerade erst kennengelernt hast und für die du dich sehr interessierst.

    Wichtig dabei: Chill einfach. Zwing dich nicht dir irgendwelche deepen Fragen zu stellen oder „irgendetwas“ zu tun. Sei einfach still und passiv und schau was mit dir und deinen Gedanken passiert. Umso entspannter du bist, desto besser.

    Versuche außerdem diese Zeit mit dir selbst aktiv wert zu schätzen und zu genießen. Diese "Alone-Time" ist etwas, das sich heutzutage nur noch sehr wenige Menschen wirklich gönnen.

    Sich selbst finden Tipp 5: Achtsamkeit oder auch (Selbst)-Bewusstsein

    Wichtig, wichtig, wichtiger Punkt!

    Wie du so durch den Alltag schlenderst, ist es immer wieder wahnsinnig gewinnbringend deinen Fokus nach innen zu bewahren. Nicht nur nach außen.

    Jetzt sagst du vielleicht:

    „Pah!!! Den Fokus nach Innen haben ich oft mehr als mir lieb ist! Ständig überdenke ich alles Mögliche und mache mir Gedanken!“

    Nein. Achtsamkeit und Fokus nach innen heißt nicht jede Kleinigkeit zu "zerdenken".

    In erster Linie heißt heißt es erstmal:

    • Was kommen da überhaupt für Gedanken in mir auf? Wo kommen sie her?
    • Was für Gefühle fühle ich da eigentlich?
    • Wie geht es mir gerade? Wie ist meine Stimmung?

    In einem zweiten Schritt geht es dann darum, diese „Informationen“ einfach nur wertfrei aufzunehmen. Es geht darum deine Gedanken und Gefühle nicht zu bewerten. Das ist wichtig.

    Mit der Zeit wirst du feststellen, dass du gewisse Gedankenmuster hast. Dass du gewissen Gefühle in dir trägst, die vermehrt auftreten. Und du wirst feststellen, dass dir gewisse Tätigkeiten gut tun und dir Energie geben, während andere dir weniger gut tun und dir Energie abziehen.

    Mit der Zeit erfährst du dann immer mehr über dich selbst:

    • „Hoppala, warum kommt da eigentlich immer so eine kleine Angst in mir auf, wenn es um dieses oder jenes Thema geht?“
    • "Bei dieser einen Tätigkeit fühle ich mich immer und immer wieder etwas unwohl/aufgekratzt/unsicher ect..."
    • "Bei dieser anderen Tätigkeit fühle ich mich immer irgendwie stark/gut gelaunt/ motiviert/sicher ect..."
    • "Ups, generell driften meine Gedankenmuster gerne ins Negative ab!“

    Wenn du solche Schemata erkennst, dann hast du die unbeschreiblich wertvolle Möglichkeit, tiefer zu dir durchzudringen und dich besser zu verstehen und kennen zu lernen!

    Abschließend zu diesem Punkt:

    Weil es dir nicht gelingen wird die Achtsamkeit, wie ich sie gerade beschrieben habe, ohne weiteres in deinen Alltag zu integrieren, gibt es die Meditation.

    Beim Meditieren lernst du achtsam zu sein und diese Achtsamkeit mehr und mehr mit in den Alltag zu nehmen.

    Meditation ist nichts anderes, als ein wertneutraler, leichter Fokus nach innen. Nichts anderes, als das Beobachten der Gedanken und Gefühle, die in dem Moment in dir aufkommen.

    Ein super knapper Abriss, wie Meditation funktioniert:

    Meditation Blitzanleitung

    1. Setze dich mit geradem Rücken auf einen Stuhl, entspanne dich und schließe deine Augen.
    2. Achte auf deinen Atem und/oder deinen Körper
    3. Merke, wie immer wieder, wie (quasi andauernd) Gedanken oder Gefühle in dir aufkommen und dein Bewusstsein vereinnahmen.
    4. Erkenne diese Gedanken, lasse sie ziehen und konzentriere dich wieder auf deinen Atem und dein Körpergefühl.
    5. Wiederhole das täglich (Die Vorteile der Meditation entfalten sich erst langfristig).

    Das nur, damit du eine grobe Idee bekommst. Eine etwas ausführlichere Anleitung zum Meditieren findest du hier.

    Ich kann dir an dieser Stelle nur eine ganz klare Empfehlung aussprechen, das mal auszuprobieren und in deinen Alltag zu integrieren. Meditation hat wirklich das Potential, dein Leben zu verändern!

    Um das ganze rund zu machen...

    Sich selbst finden zusammenfassung

    Das waren sie. Die 5  pragmatischen Tipps um dich selbst zu finden.

    Die Kernaussage - um das ganze nochmal greifbar für dich mitzugeben - ist:

    Richte mehr Aufmerksamkeit nach innen, beschäftige dich mit dir selbst und lebe in Achtsamkeit und Bewusstheit!

    Jetzt hast du im Grunde keine Ausreden mehr, warum du nicht noch heute wenigstens damit anfangen könntest, deine Reise zu einem geerdeten, erfüllenden und glücklichen Leben im Einklang mit dir selbst zu starten!

    Ein sehr, sehr guter Start wären beispielweise die oben genannten Übungen.

    Und wenn du gerade unterwegs bist oder keine Zeit hast, dann machst du die Übungen halt morgen. Oder übermorgen. Oder, wenn du wie 90% aller Menschen bist, gar nicht :-).

    Wenn du aber dranbleiben willst und den Weg zu einem starken und ausgerichteten Selbst unbedingt gehen möchtest, dann möchte ich dich sehr, sehr herzlich dazu einladen in meinen "Selbstliebe & Selbstwert"-Onlinekurs zu kommen.

    Das ist der beste Ort, wenn du dich selbst kennen lernen und vollauf akzeptieren und lieben lernen möchtest! Trag dich einfach unten ein und dann freue ich mich darauf, wenn wir uns gleich auf der anderen Seite wieder sehen!

    Alles Liebe und Gute für dich,

    Chris

    Wie finde ich meine Berufung? Nach diesem Artikel bist du startklar!

    Wie finde ich meine Berufung? Nach diesem Artikel bist du startklar!

    Wie finde ich meine Berufung

    „Wie finde ich meine Berufung?“ Die eigene Berufung zu finden ist eine der größten und mit Sicherheit wichtigsten Suchen in einem Menschenleben. Mindestens genauswichtig wie du Suche nach dem richtigen Partner. Für viele Menschen fühlt sich die diese Suche wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen an. Das Leben mit unendlich vielen Möglichkeiten ist der Heuhaufen, die eigene Berufung ist die Nadel. Und diese Suche treibt viele Menschen in die Verzweiflung.

    Das erste, was ich dir in diesem Artikel mit auf den Weg geben will, ist das:

    Deine Berufung ist keine Nadel im Heuhaufen. Dein Leben ist voll von „Nadeln“, voll von Berufungen, die du finden kannst, und die Suche ist gar nicht so schwer, wie du vielleicht glaubst.

    In diesem Artikel gebe ich dir alles mit auf den Weg, damit du deine Berufung finden kannst! Das ist kein großer Stress, versprochen! Man muss nur wissen, wie man richtig sucht.

    Und wenn du am Ende angekommen bist, wirst du schnell merken: „Hey, meine Berufung ist gar nicht so weit von mir entfernt, wie ich dachte!“.

    Okay, lass uns direkt in die Materie eintauchen!

    Wie finde ich meine Berufung? Stecke die Rahmenbedingungen

    Wie finde ich meine Berufung

    Viele Ratgeber und Seiten empfehlen dir, dass du dich intensiv mit dir selbst auseinander setzen sollst. 

    Mit deiner Kindheit, mit deinen Stärken und deinen Schwächen, mit deinen Interessen und Hobbies, mit dem was dir viel Freude bereitet und mit dem, was du sonst auch ohne finanzielle Gegenleistung freiwillig tust.

    Und wenn du DAS machst, DANN findest du bestimmt bald deine Berufung und Leidenschaft finden.

    Pustekuchen.

    Wenn’s so „einfach“ wäre, würde es diesen Blog nicht geben, denn dann wüsste JEDER Mensch, wie seine Berufung aussieht.

    Dabei ist es nicht unbedingt verkehrt sich mit sich selbst zu beschäftigen. Wichtig ist dabei nur, dass du verstehst (und das hier ist jetzt ultra wichtig):

    Mit der Beschäftigung mit dir selbst steckst du nur die Rahmenbedingungen für deine Berufungssuche! Du suchst hier aber nicht direkt nach deiner Berufung.

    Erwarte das also nicht. Du wirst nur enttäuscht. Und dann geht’s dir wie Millionen von Menschen da draußen, die immer nur in sich drin nach dem EINEN DING suchen!

    Hier ist, wie du es richtig machst:

    Finde heraus, was du von deinem Leben willst und was dir für eine glücklichen Leben wichtig ist. Stell dir folgende Frage:

    Welche Tätigkeiten haben mir in meinem Leben immer total viel Spaß gemacht und mich erfüllt?

    Wenn du diese Tätigkeiten identifiziert hast, ist es wichtig, dass du sie sezierst und auseinander nimmst.

    Das heißt: Frage dich, was dich an dieser Tätigkeit fasziniert hat. Welcher Teilaspekt war dir dabei sehr wichtig? Gehe tiefer rein in diese Tätigkeit und hinterfrage, welche Komponente genau es war, die dich erfüllt hat.

    Hier ist ein Beispiel:

    Während meines Studiums habe ich eine Zeit lang in einer Bar gearbeitet. Ich habe dieses Job über alles geliebt, fast vergöttert.


    Allerdings wäre es falsch gewesen, zu schlussfolgern, dass Barkeeping meine Berufung ist. Ich habe es geliebt, weil ich wirklich richtig coole Kollegen hatte und mit tollen Menschen zusammenarbeiten konnte. Und das hat mir richtig Spaß bereitet. Ohne die richtigen Kollegen hätte ich Barkeeping blöd gefunden.


    Doch auch hier wäre wieder die falsche Schlussfolgerung gewesen zu sagen: Meine Berufung muss die Zusammenarbeit mit anderen Menschen beinhalten. Vielmehr wäre die Schlussfolgerung: Meine Berufung könnte beinhalten, dass ich mit den RICHTIGEN Menschen zusammenarbeite.


    Wie also finde ich eine Tätigkeit, bei der ich mit TOLLEN Menschen zusammenarbeite? Oder aber: Wie finde ich eine Tätigkeit, bei der ich mir aussuchen kann, mit wem ich zusammenarbeite?


    AHA! Das sind brauchbare Rahmenbedingungen.


    In einem letzten Schritt muss ich nun nur noch feststellen, wie wichtig diese Rahmenbedingung für mich ist, und ob ich sie zu einem festen Teil meiner Suche machen will.

    Häufig sind Rahmenbedingungen Dinge wie:

    • Der Umgang mit gleichgesinnten Menschen
    • Das Gefühl haben, wirklich helfen zu können
    • Das Gefühl etwas zu bewirken
    • Anerkennung erhalten
    • Das Gefühl Verantwortung zu übernehmen
    • Das Gefühl machen zu können, was man will
    • Sein eigener Herr zu sein
    • Freiheit über das eigene Handeln zu haben ect…

    Ermittle dir ein paar Rahmenbedingungen für deine Suche nach der eigenen Berufung. Umso mehr Dinge aus der Vergangenheit du dir herauspickst und untersuchst, desto eher wird sich mit der Zeit ein gewisses Bild abzeichnen, dass dir Indizien darauf gibt, was dich an einer Tätigkeit wirklich erfüllen könnte.

    Es ist sehr wichtig, dass du das machst, aber mach hier erstmal kein Abitur draus.

    Berufung finden: Kenne deine Werte!

    Der zweite Teil der Rahmenbedingungen sind deine Werte. Hier bedarf es schon etwas mehr Seelenforschung, deshalb will ich das nur im Groben anreisen:

    Zwei meiner Wichtigsten Werte zum Beispiel sind Freiheit und Loyalität. Ich brauche also eine Berufung, in der ich tun und lassen kann was ich will und in der ich Arbeiten kann wann und wo ich will (wie Bloggen zum Beispiel ;-)). Darüber hinaus könnte ich niemals in einem Job arbeiten, indem eine Ellenbogenmentalität herrscht und sich Leute gegenseitig in den Rücken fallen. Das waren bei meiner Suche zwei wichtige Rahmenbedingungen.

    Anderes Beispiel: Der wichtigste Wert bei der Suche einer Freundin von mir war hingegen Sicherheit. Sie hätte sich deshalb niemals selbstständig machen können oder wollen. Dieser Wert war ihr so wichtig, dass sie sich die Sicherheit zu einer Rahmenbedingung gemacht hat und nur nach Angestelltenverhältnissen gesucht hat.


    Deine Berufung findest du nicht VORHER.

    Super klassisches Mindset beim Thema Berufung finden:

    Die Leute gehen davon aus, dass sie die Berufung ZUERST finden und dann im Anschluss ausüben. Und wenn sie dann nichts finden, bei dem sie schon VORHER spüren: "Ja, das ist es jetzt!", dann bleiben sie passiv und suchen im Stillen vor sich weiter und werden niemals fündig.

    Und genau dieses Mindset ist dafür verantwortlich, dass so unglaublich viele Menschen ihre Berufung leider niemals finden.

    Ich will dir ungerne eine Illusion hier rauben, aber Tatsache ist: Du wirst vorher niemals wissen, ob du deine Berufung gefunden hast. Erst musst es ausprobieren, und DANN kann sich eine Berufung daraus entwickeln!

    Die Devise lautet: Finde eine Sache, die vielversprechend ist und in deine Rahmenbedingungen passt. Finde als nächstes einen Weg, wie du diese Sache austesten kannst und eine Weile Erfahrung sammeln kannst. Und damit meine ich nicht, ein zwei Mal halbherzig austesten. Damit meine ich echte Erfahrungen zu sammeln.

    Wieder ein Beispiel zur Verdeutlichung:

    Du findest nicht heraus, ob du Musiker werden willst, indem du dir ein Instrument schnappst und zu Hause anfängst zu üben. Du findest es nur heraus, indem du dich auf eine Bühne stellst und andere Menschen entertainst, oder einer Band beitrittst, mit dieser Band probst und ein, zwei Auftritte machst.

    „Echte Erfahrung“ ist das Stichwort.

    Man muss bereit sein, eigene Wege zu gehen

    Der Grund, warum die meisten Menschen ihre Berufung nie finden, ist, weil sie nicht bereit sind für diese wichtige Suche einen eigenen Weg zu gehen.

    Viel zu wichtig ist der gut aussehende Lebenslauf. Viel zu wichtig ist es, schnell erste Arbeitserfahrung zu sammeln. Viel zu wichtig ist es, nach dem Studium/Ausbildung keine Zeit zu verlieren. Viel zu wichtig ist es, Praktika bei großen Namen gemacht zu haben. Viel zu wichtig ist es, sich zunächst ein zwei Jahre in einer Agentur knechten zu lassen.

    Berufung finden

    Wer seine Berufung finden will, der muss bereit sein aktiv zu suchen. Und zwar nicht nur im Kopf, in der eigenen Vergangenheit und im Internet, sondern auch in der echten Welt da draußen.

    Du musst bereit sein, wirklich einige Dinge für dich auszuprobieren. Und wenn das bedeutet, dass du nach dem Studium ein halbes Jahr lang keinen Job annimmst. Und wenn das bedeutet, dass du die paar Urlaubstage, die du hast, in Erfahrungen sammeln investierst, anstatt in Skifahren.

    Man muss bereit sein eigene Wege zu gehen und die Komfortzone zu verlassen.

    Das ganz große Problem am Thema Berufung finden ist es meistens, dass es herzliche wenig mit dem typischen gesellschaftlichen Weg zu tun hat. Die Gesellschaft gibt uns Wege vor, die nicht unbedingt berufungsfreundlich sind.

    Sobald ein Mensch an einen Punkt kommt, wo er sagen kann: "Hey, ich hab das was gefunden, das WIRKLICH etwas für mich ist oder sein könnte", dann ist das erstmal super schön.

    Doch in den wenigsten Fällen ist es dann so, dass man einfach nur noch auf Stepstone oder monster.de zu gehen braucht und sich auf die entsprechenden Jobs bewerben muss.  

    Kurzum:

    Der eigenen Berufung nachzugehen, bzw. sie überhaupt erst zu finden, erfordert etwas Mut und das Verlassen der Komfortzone!

    Eines kann ich jedoch vorweg nehmen: Den Mut aufzubringen lohnt sich IMMER! Du wirst keinen Menschen treffen, der seine eigene Berufung verfolgt hat und es bereut hat. Da bin ich mir sicher.

    Final magic words...

    Wenn du dich an den Anfang des Artikels zurück erinnerst, erinnerst du dich vielleicht, dass das Berufung finden nicht die Suche nach der Nadel im Heuhaufen ist, sondern die Suche nach vielen Nadeln. Viele Wege führen nach Rom!

    Was will ich damit sagen? Oftmals verläuft die Suche nach der Berufung in etwa so:

    Die Berufung ist keine Nadel im Heuhaufen
    • Du entscheidest dich, eine Sache mal auszuprobieren
    • Beim Ausprobieren der einen Sache stößt du auf was anderes, das eventuell auch etwas für dich sein könnte
    • Dann stößt du auf eine dritte Sache, die ebenfalls interessant ist...
    • Du probierst diese Sachen aus und bleibst an einer Sache hängen, die du dir vorher im Traum nicht als deine Berufung hättest vorstellen können.

    Ich habe es schon oft erlebt, dass Menschen in ihre Berufung reingerutscht sind. Und genau eine Sache hatten all diese Menschen gemeinsam: Sie haben angefangen etwas zu MACHEN.

    Christopher Columbus hätte Amerika nicht in der Theorie gefunden. Christopher Kolumbus musste in See stechen und seine Suche REAL machen! Spielt es eine Rolle, dass er eigentlich nach Indien wollte?

    Nö. Das entscheidende ist: Er ging auf die Suche und hat etwas gefunden! Die meisten aber Suchen noch nicht einmal. Sie schauen nur auf die Landkarte, werfen ein paar Blicke durchs Fernrohr und bilden sich ein aktiv zu suchen. Die Wahrheit ist aber: Du musst da RAUS gehen, in das echte Leben und Dinge ausprobieren. Und nur so wirst du deine Berufung finden!

    Auf diesem Weg wünsche ich dir von Herzen alles Gute!

    Chris

    Leidenschaft finden: Hier erfährst du, wie das funktioniert!

    Eine echte Leidenschaft finden - Hier erfährst du wie das geht!

    Leidenschaft finden - so gehts!

    „Du bist auf der Suche, nach dieser einen Tätigkeit, die dich so fasziniert und so fesselt, dass du jeden Tag freiwillig aufstehst und sie mit so viel Freude und Leichtigkeit verfolgst. Diese eine Sache, in der du automatisch richtig gut wirst. Diese eine Sache, die dir deinen Weg durch diese Welt bahnt, führ den dich alle anderen bewundern. Dieses eine Sache, die du liebst und von der du ganz nebenbei auch noch leben kannst.“

    26 Jahre bin ich durch diese Welt gewandert und habe genau DAS gesucht.

    Die große, flammende Leidenschaft am Horizont meines Lebens. Die Sonne, die meinem Leben Licht gibt und gleichzeitig der Polarstern ist, der mir den Weg weist.

    Mittlerweile bin ich an einem Punkt, an dem ich sagen kann: "Ich habe genau das gefunden"!

    Meine Erkenntnisse gebe ich dir nun in diesem Artikel weiter! Und damit du den Weg zu deiner Leidenschaft noch in diesem Artikel siehst, ist es wichtig einige Prinzipien aufzurollen.

    Machen wir uns daran….

    „Leidenschaft finden“-Prinzip #1: Deine Leidenschaft ist keine Tätigkeit.

    Wenn du über deine Leidenschaft sinnierst, dann denkst du vermutlich an eine ganz konkrete Tätigkeit.

    Du suchst nach einem Sport, nach einem Beruf, nach einer Wissensdisziplin, oder dem richtigen Studium.

    Du hoffst, dass dir eine Sache über den Weg laufen wird, die dir so viel Spaß macht, dass du gar nicht mehr genug davon bekommen kannst.

    Ist ja auch klar. Überall um dich herum siehst du Menschen, die genau das gefunden haben.

    Der eine Schulfreund, der schon immer leidenschaftlich fotografiert hat. Sein Weg war quasi vorgezeichnet. Ein andere Kollege hat an nichts anderes gedacht als seine Karriere in der Leichtathletik. Und einer Nächster war – aus welchen Gründen auch immer – total fasziniert von Chemie und dem Niveau der Oberstufe durch Eigenstudium Lichtjahre voraus.

    Und dein jetziger Kollege steht total auf Programmieren.

    Und ja, es gibt diese Menschen. Die haben ihr Ding einfach gefunden. Diese eine Tätigkeit.

    Doch meiner Erfahrung nach ist es so: Wenn du deine eine „Tätigkeit“ bis jetzt noch nicht gefunden hast, dann gibt es sie nicht und dann wirst du sie auch nicht finden. Zumindest nicht auf den ersten Blick.

    Dann gehörst du einfach nicht zu den glücklichen 5%, die schon immer genau wussten, welche Tätigkeit genau sie erfüllt.

    Bei dir aber ist es anders: Deine Leidenschaft ist keine Tätigkeit. Deine Leidenschaft ist einfach nicht das eine, ganz konkrete Ding.

    Deine Leidenschaft ist ein Gefühl! Und genau das verändert dein Projekt „Leidenschaft finden“ ganz grundlegend.

    Doch um das zu verstehen, lies zunächst Prinzip #2:

    Leidenschaft finden – Prinzip #2

    Wo suchst du nach deiner Leidenschaft?

    Ich sag dir, wo die meisten Jungs und Mädels suchen (und wo ich auch jahrelang gesucht habe):

    Im Außen.

    Sie suchen in der Welt des Sports. Sie suchen in der Welt der Kunst. Sie suchen im Internet. Sie suchen auf Jobbörsen und machen Praktika. Und dann wird auch mal ein Freiwilligendienst ausprobiert.

    Die Hoffnung: Man stolpert über diese eine ganz konkrete Sache, bei der man sofort weiß: Das ist es jetzt! Das ist meine Erfüllung. Und von da an fallen alle Puzzle-Teile des Lebens Stück für Stück an den rechten Platz.

    Das Ding aber ist: Genau das wird niemals passieren.

    Es ist paradox: Wir Menschen suchen nach unserer Erfüllung, aber wir schauen nicht nach innen. Wir beschäftigen uns mit allem Möglichen, nur nicht mit uns selbst.

    Ein Leben lang haben wir gelernt unseren Fokus auf die Dinge im Außen zu richten.

    Bio, Mathe, Geschichte, Wirtschaft, Kunst…und dann, ein paar Jahre später:

    BWL, Jura, VWL, Germanistik, Sportmanagement, Medienwissenschaften, oder weiß der Geier was (und immer schlummert im Hinterkopf dieser Gedanke: „Wo ist sie denn jetzt, meine Leidenschaft?“)

    Aber keiner hat uns jemals gezeigt, wie wir uns selbst kennen lernen. Kein Lehrer, kein Dozent, kein Trainer und leider noch nicht mal unsere Eltern.

    Wir richten unseren Fokus nach außen und vergessen dabei das wichtigste kennen zulernen, dass es in unserem Leben jemals gegeben hat und jemals geben wird:

    Uns selbst.

    Achja, und den ersten wichtigen Schritt zu deiner Leidenschaft, den findest du genau DA 🙂

    Und das bringt mich zu Prinzip #3…

    Prinzip #3: Deine Leidenschaft!

    Der US-Amerikanische Philospoh John Dewey hat mal gesagt:

    "Der stärkste Trieb in der menschlichen Natur ist der Wunsch, bedeutend zu sein."

    Und hier ist er. Der Sitz und Nährboden deiner Leidenschaft.

    Das Gefühl helfen, begeistern oder inspirieren zu können. Das Gefühl, gebraucht zu werden. Das Gefühl einen Einfluss zu haben. Das Gefühl, die eigene Persönlichkeit und das eigene Wirken zu etwas zu machen, dass nach außen strahlt und andere Menschen berührt. Das Gefühl respektiert zu werden und gefragt zu sein.

    So, und jetzt kommt das ganz große Geheimnis:

    Es kommt nicht darauf an, WIE du dieses Gefühl erreichst. Denn es gibt viele Wege, wie du dieses Gefühl erreichen kannst.

    Welche Tätigkeit es letztendlich ist, spielt nicht die zentrale Rolle (aber natürlich schon eine gewisse Rolle).

    Die eigentliche Frage aber ist:

    Wie findest du einen Weg da draußen, der dich schon zu einem frühen Zeitpunkt das Gefühl dieser Selbstverwirklichung fühlen lässt?

    Lass mich dir das anhand eines Beispiels erläutern:

    Vielleicht hast du mal ein Instrument gespielt oder Musik gemacht und es nach einer Weile wieder sein lassen. Hat doch nicht so viel Spaß gemacht, wie du dachtest und nach ein paar Wochen oder Monaten musstest du dich auch hierzu zum Üben überwinden“.

    Wenn jetzt aber nach kurzer Zeit jemand vorbeigekommen wäre, und gesagt hätte…

    „Man, das ist ja der absolute Wahnsinn. Ich weiß nicht was es ist, aber irgendwie berührt mich die Art und Weise wie du spielst TOTAL! Kannst du mir das mal aufnehmen, ich würde es gerne ein paar Leuten zeigen.“…

    dann hätte das vielleicht alles verändert. Dann hätte dich das spüren lassen, dass du hier, in diesem Bereich WIRKEN kannst. Und dieser Funke des WIRKENS hätte deine Leidenschaft entfacht!

    Es geht also nicht darum etwas zu finden, dass dir einfach nur viel Spaß macht. Es geht darum etwas zu finden, wo du schon früh auf dem Weg das Gefühl bekommst WIRKEN zu können.


    Zwei schöne und hoffentlich inspirierende Beispiele

    Als ich noch studiert habe, hat sich ein Kommilitone von mir recht früh im Studium einen Nebenjob in einer super kleinen Agentur besorgt, um ein bisschen Geld zu verdienen.

    Der Job in dieser Agentur passte. Er machte Spaß und mit den Kollegen verstand er sich super. Von Leidenschaft war jetzt aber nie die Rede.

    Nach einer Zeit gab es innerhalb der Agentur einen größeren personellen Umbruch  und meinem Kommilitonen bot sich die Chance einen verantwortungsvollen Posten zu übernehmen und sogar mit Eigentumsanteilen einzusteigen.

    Von diesem Tag an LEBTE dieser Typ für seine Arbeit. Das Studium schloss er nie ab. Er arbeitete 60 Stunden die Woche in dieser Agentur.

    Und das nicht, weil er die Agentur-Arbeit so liebte. Und das nicht, weil er es geil fand, auch an einem Freitag Abend bis 22 Uhr für den Kunden im Büro zu hängen, während seine Freunde feiern waren.

    Er liebte es, weil er wirken konnte. Er konnte sich verwirklichen. Das Gefühl war seine Leidenschaft.

    Ganz gleich lief es bei mir mit dem Bloggen. Ich liebte nie den Webdesign. Ich fand es anfänglich öde und anstrengend meine Blogs zu programmieren. Das Schreiben fand ich so lala (wusste aber, dass ich es ganz passabel konnte).

    Und dann plötzlich lasen Menschen meine Texte. Sie schrieben sich in meine Suscriber-Liste ein und hörten mir zu. Und ich war schlagartig HOOKED!

    Und aus dem faulen Typen ohne Sinn und Perspektive wurde ein hart arbeitender Blogger, der jeden verdammten Tag mit Vorfreude auf den Tag aus dem Bett springt (außer, er hat am Tag zuvor viel Alkohol konsumiert).

    Der alles verändernde Tipp zum Schluss

    Wichtig ist es, eine Sache zu verstehen:

    Deine Leidenschaft wird nicht auf einem weisen Ross und seidenem Umhang herbei geritten kommen. Das Leben ist pragmatisch und erzählt sich immer erst im Nachhinein als Märchen.

    Mein finaler, und hoffentlich alles verändernder Tipp für dich ist der:

    Gestalte deine Suche aktiv, durch Handeln!

    Suche nach einer Sache, die dir Spaß macht. Spaß nicht im Sinne von Leidenschaft, sondern Spaß im Sinne von Spaß. Du machst das halt gern. Nicht mehr, nicht weniger.

    Optimalerweise ist es auch eine Sache, in der du immerhin ganz solide talentiert bist. Du brauchst aber nicht der beste darin sein. Wenn dir jemand in deinem Bekanntenkreis einfällt, der diese Sache besser kann als du, dann ist das egal.

    Und dann nimm dir diese Sache und suche nach einem Weg, wie du frühzeitig WIRKEN kannst.

    Und dann: WIRKE ein paarmal und schau, wie sich das für dich anfühlt. Die Chancen stehen gut, dass du nicht mehr genug davon bekommen wirst…und dann:

    Voilá – deine Leidenschaft, deine Berufung!

    Wenn du merkst: Hmmpf…irgendwie doch nicht so das Ding, das ich wollte. Dann breche die Sache ab und suche nach etwas Neuem und beginne den Prozess von vorn.

    Dabei geschehen 3 Dinge:

    • In dieser Zeit lernst du wahnsinnig viel über dich selbst und deine Bedürfnisse.
    • Sehr, sehr oft rutscht man von einer Sache zur nächsten und entdeckt plötzlich Bereiche, die man sich durch reines Nachdenken niemals hätte erschließen können.
    • Es wird nicht allzu lange dauern, bis du an einer Sache hängen bleibst. 

    Wenn du den Pfad der aktiven Suche durch tatsächliches Handeln erst einmal beschreitest, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis dich etwas wirklich fesselt! 

    In diesem Sinne: Let's go!